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  • Echte Erfahrung statt grauer Theorie: In die Elisabeth-Selbert-Schule in Hameln kommen echte "Kunden" als Testpersonen für die Kosmetiklehrlinge. An der Schule lernen auch Berufsschüler und  Gymnasiasten zusammen. Vergrößern
    Echte Erfahrung statt grauer Theorie: In die Elisabeth-Selbert-Schule in Hameln kommen echte "Kunden" als Testpersonen für die Kosmetiklehrlinge. An der Schule lernen auch Berufsschüler und Gymnasiasten zusammen.
    Fotoquelle: ZDF/Marika Liebsch
  • Gemeinsam auf dem Acker: An der Elisabeth-Selbert-Schule in Hameln wird Unterricht ganz lebensnah vermittelt. Vergrößern
    Gemeinsam auf dem Acker: An der Elisabeth-Selbert-Schule in Hameln wird Unterricht ganz lebensnah vermittelt.
    Fotoquelle: ZDF/Marika Liebsch
  • Ein Kindheitstraum wird wahr: Durch das Tandemprojekt "Rock your life" lernen der Hauptschüler Celil Bas (M.) und Student Joshua Klebe (r.) nicht nur das Unternehmen Airbus kennen, sondern dürfen auch gleich mit Hans Kompe (l.) mit dem Hubschrauber fliegen. Vergrößern
    Ein Kindheitstraum wird wahr: Durch das Tandemprojekt "Rock your life" lernen der Hauptschüler Celil Bas (M.) und Student Joshua Klebe (r.) nicht nur das Unternehmen Airbus kennen, sondern dürfen auch gleich mit Hans Kompe (l.) mit dem Hubschrauber fliegen.
    Fotoquelle: ZDF/Marika Liebsch
  • Karriereberatung in der Schule: In Estland müssen sich die Schüler erst in der neunten Klasse entscheiden, welchen Abschluss sie machen wollen. Davor stehen gemeinsames Lernen und die Berufswahl im Mittelpunkt. Vergrößern
    Karriereberatung in der Schule: In Estland müssen sich die Schüler erst in der neunten Klasse entscheiden, welchen Abschluss sie machen wollen. Davor stehen gemeinsames Lernen und die Berufswahl im Mittelpunkt.
    Fotoquelle: ZDF/Marika Liebsch
  • Echter Service in der Mittagspause: Im eigenen Restaurant der Elisabeth-Selbert-Schule kochen die Gastronomie-Lehrlinge für die Mitschüler, Lehrer und Schulleiterin Gisela Grimme (Mitte). Vergrößern
    Echter Service in der Mittagspause: Im eigenen Restaurant der Elisabeth-Selbert-Schule kochen die Gastronomie-Lehrlinge für die Mitschüler, Lehrer und Schulleiterin Gisela Grimme (Mitte).
    Fotoquelle: ZDF/Marika Liebsch
  • "Rock your life" - Durch die Organisation ist Student Joshua Klebe für zwei Jahre lang Mentor für den Hauptschüler Celil Bas. Er begleitet ihn auf dem Weg ins Berufsleben und lernt auch selbst die Unternehmen kennen, die sich an dem Programm beteiligen. Vergrößern
    "Rock your life" - Durch die Organisation ist Student Joshua Klebe für zwei Jahre lang Mentor für den Hauptschüler Celil Bas. Er begleitet ihn auf dem Weg ins Berufsleben und lernt auch selbst die Unternehmen kennen, die sich an dem Programm beteiligen.
    Fotoquelle: ZDF/Marika Liebsch
Report, Beruf und Bildung
plan b

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDF
Sa., 08.09.
17:35 - 18:05
Bildung rockt - Chancengleichheit in der Schule


Jeder Schüler sollte dieselbe Chance auf beste Bildung haben und damit einen guten Start in den Beruf. Doch mehr als jede Leistung zählt oft die soziale Herkunft. In Estland hat die Chancengleichheit in der Bildung einen so hohen Stellenwert wie sonst nirgendwo in Europa. Aber auch in Deutschland setzen sich einzelne Schulen und Organisationen dafür ein, dass jeder Schüler, egal, wo er herkommt, bestmöglich gefördert wird. Celil ist 16 Jahre und Hauptschüler. Er hat seit ein paar Wochen einen "Mentor", den Studenten Joshua. Unter normalen Umständen hätten sich die beiden vermutlich nie kennen gelernt. Jetzt hilft Joshua ihm beim Training für die Aufnahmeprüfung bei der Polizei. Zusammengebracht hat die beiden die Organisation "Rock Your Life". Mit dieser Idee, ehrenamtliche Studenten als Mentoren einzusetzen, haben schon fast 6000 Hauptschüler bessere Chancen auf dem Weg ins Berufsleben bekommen. Europas Spitzenreiter in der Bildungsgerechtigkeit, Estland, setzt auf ein umfassendes Konzept. Schulessen, Schulbücher und öffentlicher Nahverkehr sind hier für jeden Schüler kostenlos. Und der Zugang zu Zukunftstechnologien bleibt nicht denen überlassen, die es sich leisten können: Smartboards und 3D-Drucker nutzen hier alle. Kaarel Rundu ist Direktor des deutschen Gymnasiums in Tallinn. Er kennt die Unterschiede des deutschen und estnischen Schulsystems: "In Estland wird in Zusatzpersonal, individuelle Förderung und Zukunftstechnologie investiert. Die Eltern müssen nichts zusätzlich organisieren, wie den Zugang zu Logopäden, Psychologen, Sprach-Nachhilfe oder das Erlernen eines Musikinstruments. Unabhängig von ihrer Herkunft haben so alle Schüler die gleichen Möglichkeiten." Die berufsbildende Elisabeth-Selbert Schule in Hameln wurde vergangenes Jahr zur "besten Schule Deutschlands" gekürt. Hier ist die oberste Devise, jeden Schüler individuell zu fördern. Gisela Grimme ist seit 23 Jahren Direktorin an der Schule. Ihr Leitsatz ist: "Bei uns wird kein Schüler fallen gelassen. Jeder bekommt nicht nur eine zweite Chance, sondern auch eine dritte und, wenn es sein muss, eine vierte." Die Schule wird von Schülern aus 34 Nationen besucht. Eine große Durchlässigkeit zwischen den Schulformen macht mehr als an anderen Schulen unterschiedliche Abschlüsse möglich.


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