plan b

  • In der hauseigenen Garage stehen zwei Elektro-Fahrzeuge eines Car-Sharing-Unternehmens bereit. Die Hausbewohner können sie bei Bedarf buchen. Vergrößern
    In der hauseigenen Garage stehen zwei Elektro-Fahrzeuge eines Car-Sharing-Unternehmens bereit. Die Hausbewohner können sie bei Bedarf buchen.
    Fotoquelle: ZDF/Mirella Pappalardo
  • Unterirdisches Müllsystem "Rööri": In der Tiefgarage verlaufen Röhren, durch die der Müll der Wohnanlage saust. Der wird geräuschlos, mittels Unterdruck transportiert und landet in Sammelcontainern. Vergrößern
    Unterirdisches Müllsystem "Rööri": In der Tiefgarage verlaufen Röhren, durch die der Müll der Wohnanlage saust. Der wird geräuschlos, mittels Unterdruck transportiert und landet in Sammelcontainern.
    Fotoquelle: ZDF/Mirella Pappalardo
  • Intelligentes Müllsystem: Die unterirdisch verlegten Rohrsysteme werden in der Kontrollzentrale überwacht. Vergrößern
    Intelligentes Müllsystem: Die unterirdisch verlegten Rohrsysteme werden in der Kontrollzentrale überwacht.
    Fotoquelle: ZDF/Mirella Pappalardo
  • Riesige Powerbank : In der Innenstadt Helsinkis kann man seine Smartphones, Tablets und Laptops kostenlos laden. Vergrößern
    Riesige Powerbank : In der Innenstadt Helsinkis kann man seine Smartphones, Tablets und Laptops kostenlos laden.
    Fotoquelle: ZDF/Mirella Pappalardo
  • Intelligente Bauplanung: Der Stadtteil Kalasatama in Helsinki war einst Frachthafen und wird jetzt als Smart City neu aufgebaut. Vergrößern
    Intelligente Bauplanung: Der Stadtteil Kalasatama in Helsinki war einst Frachthafen und wird jetzt als Smart City neu aufgebaut.
    Fotoquelle: ZDF/Mirella Pappalardo
Report, Doku-Reihe
plan b

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDF
Sa., 17.11.
17:35 - 18:05
Smart Cities - Nachhaltig leben in der Stadt


"plan b" zeigt, wie mit den richtigen Ideen aus Städten lebenswerte und nachhaltige "Smart Cities" werden. Denn mehr als die Hälfte aller Menschen auf der Welt lebt schon heute in Städten. Bis 2050 werden es weitere 2,5 Milliarden sein. Eine Mammutaufgabe für Stadtplanung, Bürokratie und Verwaltung: Mehr Menschen bedeuten auch mehr Autos, mehr Energie und viel mehr Müll. Vorreiter für zukunftsgerichtete Stadtplanung sind die Skandinavier. In der finnischen Hauptstadt Helsinki entsteht im Stadtteil Kalasatama eine Smart City. Henri Haho und seine Familie leben jetzt schon dort in einer Drei-Zimmer-Wohnung. Er und seine Frau sind selbstständig. Doch ein festes Büro brauchen sie nicht. Bei Bedarf buchen Henri Haho oder seine Frau Sana per App ein Office um die Ecke. Drucker und Beamer kommen nach Bedarf dazu. Keine fixen Kosten, kein Pendeln, smart eben. Gleiches gilt für das Auto: Nur, wenn externe Kundentermine anstehen, wird ein Elektroauto reserviert. Dafür stehen in der hauseigenen Garage zwei E-Fahrzeuge eines Car-Sharing-Unternehmens. Apropos Garage: Dort verlaufen auch gleich Röhren, durch die der Müll der Wohnanlage saust. Der wird nämlich geräuschlos, mittels Unterdruck, durch ein unterirdisch verlegtes Rohrsystem transportiert und landet in Sammelcontainern. Doch was, wenn eine Smart City nicht am Reißbrett entsteht, sondern eine über Jahrhunderte gewachsene Stadt fit für die Zukunft gemacht werden soll? Die spanische Stadt Vitoria-Gasteiz ist über 500 Jahre alt. Seit 2012 trägt sie den Titel "Umwelthauptstadt Europas". Juan Carlos Escudero arbeitet seit über 20 Jahren als Umwelt- und Stadtmanager. Für die Einwohner der mittelalterlichen Stadt hat er schon vieles verändert. Um den alltäglichen Verkehrskollaps zu bekämpfen, wurden die Autos einfach aus der Altstadt verbannt. Anwohner und Besucher erobern den alten Stadtkern über Radwege und Rolltreppen. In der Smart City haben die Menschen den Vorrang vor den Motoren. Wie die Technologie gehört auch die Natur zu einer vernetzten Stadt. Auch in deutschen Großstädten, wie Frankfurt. Mit dem "Förderprogramm Klimaanpassung" nimmt die hessische Metropole zehn Millionen Euro in die Hand und fördert in den kommenden fünf Jahren begrünte Fassaden, Dächer und Hinterhöfe. Dadurch sollen nicht nur die CO2-Emissionen im Zaum gehalten werden. Im Sommer sollen so die durch Wolkenkratzerfassaden aufgeheizten Temperaturen in der Stadt sinken. Eine besondere Art der Wärmetechnik wird gerade in Köln erforscht. Ingo Stadler, Professor am Institut für erneuerbare Energien in Köln, stellt das innovative Heizungskonzept einer Schule vor. Sie wird komplett mit Wärme aus Abwasser geheizt. Die steht in der Kölner Kanalisation nämlich unbegrenzt und kostenfrei zur Verfügung. Nur eine von vielen smarten Ideen, die die Stadt der Zukunft sauberer, effizienter, sicherer, grüner und leiser machen.


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