plan b

  • Kinderbesuch im Seniorenheim - jede Woche kommen sie sich ein Stück näher. Vergrößern
    Kinderbesuch im Seniorenheim - jede Woche kommen sie sich ein Stück näher.
    Fotoquelle: ZDF/Utta Seidenspinner
  • Der vierjährige Philipp R. liebt die wöchentlichen Ausflüge zu den Senioren. Vergrößern
    Der vierjährige Philipp R. liebt die wöchentlichen Ausflüge zu den Senioren.
    Fotoquelle: ZDF/Utta Seidenspinner
  • Etwas gemeinsam machen - erst dadurch entstehen echte Beziehungen. Vergrößern
    Etwas gemeinsam machen - erst dadurch entstehen echte Beziehungen.
    Fotoquelle: ZDF/Utta Seidenspinner
  • Margareta Wangler bezeichnet sich am liebsten als die Märchentante. Als junge Mutter hatte die heute 93-Jährige wenig Zeit für ihre eigenen Kinder. Vergrößern
    Margareta Wangler bezeichnet sich am liebsten als die Märchentante. Als junge Mutter hatte die heute 93-Jährige wenig Zeit für ihre eigenen Kinder.
    Fotoquelle: ZDF/Utta Seidenspinner
  • Der kleine Philipp und die Seniorin Margareta Wangler verstehen sich bestens. Vergrößern
    Der kleine Philipp und die Seniorin Margareta Wangler verstehen sich bestens.
    Fotoquelle: ZDF/Utta Seidenspinner
Report, Doku-Reihe
plan b

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDF
Sa., 26.01.
17:35 - 18:05
Trubel im Altenheim - Wie Kinder und Senioren voneinander profitieren


Senioren und Kinder: Die Ältesten und die Jüngsten unserer Gesellschaft haben kaum noch Berührungspunkte. "plan b" zeigt, wo ein generationsübergreifendes Miteinander neu gedacht wird. Denn Alt und Jung können voneinander profitieren: Zum Beispiel in Waldkirch bei Freiburg, wo unter wissenschaftlicher Begleitung Kindergartenkinder jede Woche ein Seniorenheim besuchen, oder in Wien, wo Altenheim und Kindergarten gleich gemeinsam in einem Haus sind. Zwei Forscher der Evangelischen Hochschule Freiburg starten ein Experiment mit einer einfachen Idee: Jede Woche sollen die Kinder des Kindergartens Pfiffikus einen Ausflug machen. Sie besuchen sechs ältere Damen in einem nahe gelegenen Pflegeheim. Sie sind mit ihnen nicht verwandt, kennen sich vor dem ersten Treffen noch nicht einmal. Trotzdem soll sich im Lauf der Zeit eine Beziehung zwischen Jung und Alt entwickeln, sollen beide Seiten voneinander profitieren. Wie genau soll das funktionieren? Die Stadt Wien hat dieses Zusammenleben schon institutionalisiert: In einem großen Pensionistenheim sind gleich zwei Kindergärten angegliedert. Besuche bei den "Grannies" im selben Haus gehören für die Kinder dort zum festen Programm. Zudem leben unter dem Dach über 30 Flüchtlingsfamilien, bis sie einen Asylbescheid bekommen. In der Zwischenzeit unterrichtet die 65-jährige Heimbewohnerin Eva Judmaier Kinder in Deutsch und spielt mit ihnen. "Die haben mir meine Lebensenergie zurückgebracht", erzählt die Rollstuhlfahrerin. Denn sie hat eine wertvolle Aufgabe gefunden, die sie in ihren Lebensumständen meistern kann. Und die Kinder lieben es, Frau Judmaier im Haus herumzuschieben. "Jung und Alt zusammen", kurz JAZ, ist ein Verein aus Bayreuth. Die Idee: Junge Menschen, meist Schüler, helfen bedürftigen Älteren gegen Stundenlohn oder Gegenleistung: Schülerin Yvette hilft der 92-jährigen Rentnerin Hilde Klein. Das Abrechnungssystem ist so organisiert, dass Yvettes Leistung auf einem Guthabenkonto verrechnet wird. Die 16-Jährige plant ziemlich weit voraus: "Ich lasse mir nichts auszahlen, wer weiß, vielleicht brauche ich ja selbst als alter Mensch Hilfe. Dann habe ich dafür schon angespart." "plan b" zeigt, wie Kinder und Senioren von einem Miteinander profitieren können, wo dieses Zusammenleben bereits funktioniert und welche Grenzen es hat.


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