plan b

  • Colette Beckham will nicht weiter zusehen, wie ihr Strand in Newquay vermüllt. Vergrößern
    Colette Beckham will nicht weiter zusehen, wie ihr Strand in Newquay vermüllt.
    Fotoquelle: ZDF/Jörg Adams
  • Während der Seehamster auf dem Wasser Müll sammelt, sind freiwillige Müllsammler am Flussufer in Kambodscha unterwegs. Vergrößern
    Während der Seehamster auf dem Wasser Müll sammelt, sind freiwillige Müllsammler am Flussufer in Kambodscha unterwegs.
    Fotoquelle: ZDF/Marika Liebsch
  • Im kambodschanischen Battambang haben Menschen eine Siedlung auf einer Mülldeponie errichtet. Vergrößern
    Im kambodschanischen Battambang haben Menschen eine Siedlung auf einer Mülldeponie errichtet.
    Fotoquelle: ZDF/Marika Liebsch
  • In Kambodscha leben die Ärmsten der Armen mitten im Müll. Vergrößern
    In Kambodscha leben die Ärmsten der Armen mitten im Müll.
    Fotoquelle: ZDF/Marika Liebsch
Report, Doku-Reihe
plan b

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2019
ZDF
Sa., 23.03.
17:35 - 18:05
Retter der Ozeane - Für ein Meer ohne Plastik


Täglich landen riesige Mengen Plastik in den Weltmeeren. Unsere Ozeane verkommen zur Müllhalde. Doch immer mehr Menschen sagen dieser gigantischen Verschmutzung jetzt den Kampf an. Günther Bonin leitet eine IT-Firma. Als dem erfolgreichen Geschäftsmann beim Segeln vor der Küste Kanadas ein Müllteppich begegnet, krempelt er sein Leben um und verfolgt nur noch einen Plan: die Meere zu retten. Seit zehn Jahren schon arbeitet Bonin unermüdlich an der Idee einer maritimen Müllabfuhr. Die könnte einen großen Teil des Plastikmülls im Meer beseitigen. Denn 150 Millionen Tonnen davon - das ist das Gewicht von rund 1500 Flugzeugträgern - schwimmen, laut Expertenschätzungen, bereits in unseren Ozeanen herum. Maritime Müllabfuhr gegen Plastikmüll im Meer Etwa zehn Prozent dieses Mülls sind alte Fischernetze, beim Fang verloren oder einfach gekappt und versenkt. Diese Netze sind aus Nylon und zersetzen sich zu Mikroplastik. Bevor das passiert, fangen die Fischernetze immer weiter - die Folge: Millionen von Meerestieren verenden in den sogenannten Geisternetzen. Ein griechischer Verein birgt Geisternetze aus dem Meer Der begeisterte Hobbytaucher George Sarelakos aus Athen hat vor einem Jahr einen Verein gegründet. Mit anderen Tauchern geht er aktiv gegen das unnötige Sterben der Meerestiere vor. Regelmäßig bergen sie Geisternetze aus dem Meer. Keine ungefährliche Aufgabe, dennoch nehmen die Taucher sie fast jedes Wochenende auf sich. Colette Beckham lebt im britischen Cornwall direkt am Meer und beobachtet, wie Strände und Wasser immer mehr zugemüllt werden. Das kann sie nicht länger ertragen und hat in ihrer Heimatstadt Newquay eine Bürgerbewegung gegründet. Das Plastik soll gar nicht erst ins Meer gelangen - deshalb muss schon an Land jede Menge getan werden. Denn Colette Beckham hat ihrer fünfjährigen Tochter versprochen: 'Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, damit deine Generation keinen Plastikmüll in der Nahrungskette hat.'
Täglich landen riesige Mengen Plastik in den Weltmeeren. Unsere Ozeane verkommen zur Müllhalde. Doch immer mehr Menschen sagen dieser gigantischen Verschmutzung jetzt den Kampf an.
Günther Bonin leitet eine IT-Firma. Als dem erfolgreichen Geschäftsmann beim Segeln vor der Küste Kanadas ein Müllteppich begegnet, krempelt er sein Leben um und verfolgt nur noch einen Plan: die Meere zu retten.
Seit zehn Jahren schon arbeitet Bonin unermüdlich an der Idee einer maritimen Müllabfuhr. Die könnte einen großen Teil des Plastikmülls im Meer beseitigen. Denn 150 Millionen Tonnen davon - das ist das Gewicht von rund 1500 Flugzeugträgern - schwimmen, laut Expertenschätzungen, bereits in unseren Ozeanen herum.
Etwa zehn Prozent dieses Mülls sind alte Fischernetze, beim Fang verloren oder einfach gekappt und versenkt. Diese Netze sind aus Nylon und zersetzen sich zu Mikroplastik. Bevor das passiert, fangen die Fischernetze immer weiter - die Folge: Millionen von Meerestieren verenden in den sogenannten Geisternetzen.
Der begeisterte Hobbytaucher George Sarelakos aus Athen hat vor einem Jahr einen Verein gegründet. Mit anderen Tauchern geht er aktiv gegen das unnötige Sterben der Meerestiere vor. Regelmäßig bergen sie Geisternetze aus dem Meer. Keine ungefährliche Aufgabe, dennoch nehmen die Taucher sie fast jedes Wochenende auf sich.
Colette Beckham lebt im britischen Cornwall direkt am Meer und beobachtet, wie Strände und Wasser immer mehr zugemüllt werden. Das kann sie nicht länger ertragen und hat in ihrer Heimatstadt Newquay eine Bürgerbewegung gegründet. Das Plastik soll gar nicht erst ins Meer gelangen - deshalb muss schon an Land jede Menge getan werden. Denn Colette Beckham hat ihrer fünfjährigen Tochter versprochen: "Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, damit deine Generation keinen Plastikmüll in der Nahrungskette hat."


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