plan b

  • Freies Interrail für alle: Dafür kämpfen Martin Speer (l.) und Vincent-Immanuel Herr (r.). Durch persönliche Begegnungen auf Reisen werde Europa besser zusammenwachsen, davon sind sie überzeugt. Vergrößern
    Freies Interrail für alle: Dafür kämpfen Martin Speer (l.) und Vincent-Immanuel Herr (r.). Durch persönliche Begegnungen auf Reisen werde Europa besser zusammenwachsen, davon sind sie überzeugt.
    Fotoquelle: ZDF/Martin Speer
  • Vereinigtes Europa: Martin Speer (r.) und Vincent-Immanuel Herr (l.) treten im nordirischen Newry für die EU und gegen den Brexit ein. Vergrößern
    Vereinigtes Europa: Martin Speer (r.) und Vincent-Immanuel Herr (l.) treten im nordirischen Newry für die EU und gegen den Brexit ein.
    Fotoquelle: ZDF/Frédérique Veith
  • Zwölf Länder in fünf Wochen: Die Berliner Martin Speer (l.) und Vincent-Immanuel Herr (r.) planen ihre Interrail-Route unterwegs im Zug. Vergrößern
    Zwölf Länder in fünf Wochen: Die Berliner Martin Speer (l.) und Vincent-Immanuel Herr (r.) planen ihre Interrail-Route unterwegs im Zug.
    Fotoquelle: ZDF/Frédérique Veith
  • Das Beste aus zwei Welten: In der deutsch-niederländischen Stadt Eurode leben, lernen und arbeiten die Freundinnen Lonneke (l.) und Anne (r.) - auf beiden Seiten der Ex-Grenze. Vergrößern
    Das Beste aus zwei Welten: In der deutsch-niederländischen Stadt Eurode leben, lernen und arbeiten die Freundinnen Lonneke (l.) und Anne (r.) - auf beiden Seiten der Ex-Grenze.
    Fotoquelle: ZDF/Arlette Gruoner
Report, Doku-Reihe
plan b

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2019
ZDF
Do., 23.05.
04:00 - 04:30
Europa in Bewegung - Grenzenlos arbeiten, reisen, leben


Zwölf Länder in fünf Wochen: Zwei Interrailer aus Berlin wollen Menschen begegnen und Europa auf den Zahn fühlen - ob im Pierogi-Kochkurs in Warschau oder an der Friedensmauer in Belfast. "Wer reist, verändert die Perspektive." Das ist das Credo von Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer. Sie kämpfen für ein Europa, das zusammen- und nicht auseinander wächst. Deshalb fordern sie kostenloses Interrail. "Das ist gut für die EU, das ist gut für uns alle." Grenzenloses Arbeiten, Reisen und Leben ist in vielen Regionen schon Normalität, wird aber kaum noch als Errungenschaft gewürdigt. Dabei stand am Anfang eine große Idee: die Union als Friedensprojekt, eine starke und wachsende Gemeinschaft für Freiheit, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit ohne Binnengrenzen. Mittlerweile leben eine halbe Milliarde Menschen in der Europäischen Union. Kann es da überhaupt so etwas wie eine gemeinsame europäische Identität geben? Oder sind es gerade die Unterschiede, die Europa bereichern? "Ich bin ein großer Fan von Europa", sagt die 24-jährige Anne Laumen, "weil ich hier aufgewachsen bin und jeden Tag über die Grenze gehe, ohne Probleme." Die Deutsche lebt in Eurode - so heißt die erste symbolische Europastadt, die aus dem niederländischen Kerkrade und dem deutschen Herzogenrath gebildet wurde. Für sie und ihre niederländische Freundin Lonneke Brückner ist die Grenzregion ein Gewinn, auch wegen der unterschiedlichen Kulturen. "Biolebensmittel kaufen wir lieber in Deutschland, die süßen und frittierten Leckereien eher in den Niederlanden." Ihr Blick reicht über ihre Landesgrenzen hinaus - und so war Europa wohl gedacht. "Europa muss nicht nur auf dem Papier funktionieren, sondern auch im echten Leben", sagt Lonneke. Eurode geht mit gutem Beispiel voran. Im Kleinen gelingt hier, was auch im Großen möglich sein könnte. Welche Chancen bietet die EU gerade jungen Europäern? Welche Begegnungen warten auf die beiden Berliner Interrailer? Überwiegt an den Grenzen, die sie bereisen, "EU-phorie" oder Europa-Frust? In Zeiten wachsender Europa-Skepsis dokumentiert "plan b", wo sich Europa positiv auf unser Leben auswirkt.


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