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  • Die Wasserfälle im Dorf Supai ziehen viele Touristen an. Doch durch die Uranmine "Canyon Mine" sind sie in Gefahr: Die Havasupai haben Angst, dass ihr Wasser durch die Uranmine verseucht wird. Vergrößern
    Die Wasserfälle im Dorf Supai ziehen viele Touristen an. Doch durch die Uranmine "Canyon Mine" sind sie in Gefahr: Die Havasupai haben Angst, dass ihr Wasser durch die Uranmine verseucht wird.
    Fotoquelle: ZDF/Franca Leyendecker
  • Der Grand Canyon ist einer der bekanntesten Nationalparks der Vereinigten Staaten, fünf Millionen Menschen besuchen ihn pro Jahr. Was kaum ein Tourist weiß: In seiner Umgebung liegen die größten Uranvorkommen der USA. Vergrößern
    Der Grand Canyon ist einer der bekanntesten Nationalparks der Vereinigten Staaten, fünf Millionen Menschen besuchen ihn pro Jahr. Was kaum ein Tourist weiß: In seiner Umgebung liegen die größten Uranvorkommen der USA.
    Fotoquelle: ZDF/Franca Leyendecker
  • Die Havasupai leben in einem abgelegenen Dorf in einem Nebencanyon des Grand Canyon. Ihr Dorf Supai ist nicht mit dem Auto zu erreichen - nur zu Fuß, per Maulesel oder mit dem Helikopter. Vergrößern
    Die Havasupai leben in einem abgelegenen Dorf in einem Nebencanyon des Grand Canyon. Ihr Dorf Supai ist nicht mit dem Auto zu erreichen - nur zu Fuß, per Maulesel oder mit dem Helikopter.
    Fotoquelle: ZDF/Franca Leyendecker
  • Mit dem sogenannten "Ram Dance", also "Tanz des Schafes", halten die Havasupai die Tradition ihrer Vorfahren lebendig und drücken ihren Protest gegen die Canyon Mine aus. Vergrößern
    Mit dem sogenannten "Ram Dance", also "Tanz des Schafes", halten die Havasupai die Tradition ihrer Vorfahren lebendig und drücken ihren Protest gegen die Canyon Mine aus.
    Fotoquelle: ZDF/Franca Leyendecker
  • Rund 550 Minen zeugen vom Uran-Abbau während des Kalten Krieges in der Navajo Nation. Nur wenige von ihnen sind mit Warnschildern versehen. Die meisten wurden nicht saniert und gereinigt. Vergrößern
    Rund 550 Minen zeugen vom Uran-Abbau während des Kalten Krieges in der Navajo Nation. Nur wenige von ihnen sind mit Warnschildern versehen. Die meisten wurden nicht saniert und gereinigt.
    Fotoquelle: ZDF/Franca Leyendecker
  • Abbau und Verarbeitung von Uran finden in den USA vorrangig in den Gebieten von Ureinwohnern statt. Für den Fotografen und Aktivisten Dustin Wero ist klar: Das ist kein Zufall. Er wirft der Regierung "nuklearen Rassismus" vor. Vergrößern
    Abbau und Verarbeitung von Uran finden in den USA vorrangig in den Gebieten von Ureinwohnern statt. Für den Fotografen und Aktivisten Dustin Wero ist klar: Das ist kein Zufall. Er wirft der Regierung "nuklearen Rassismus" vor.
    Fotoquelle: ZDF/Franca Leyendecker
  • Die Medizinfrau Dianna Uqualla gehört zum Volk der Havasupai. Ihr heiliger Ort, der Berg "Red Butte" liegt direkt neben dem Gelände der Canyon Mine. Vergrößern
    Die Medizinfrau Dianna Uqualla gehört zum Volk der Havasupai. Ihr heiliger Ort, der Berg "Red Butte" liegt direkt neben dem Gelände der Canyon Mine.
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  • Die Firma Energy Fuels will diesen Schatz heben. Nur wenige Kilometer vom Südrand des Grand Canyons entfernt soll die "Canyon Mine" bald den Betrieb aufnehmen. Der Hauptschacht ist bereits gebohrt, der Förderturm steht. Geplant ist ein "klassischer" Tiefbau, also ein mechanischer Abbau des Erzes untertage. Vergrößern
    Die Firma Energy Fuels will diesen Schatz heben. Nur wenige Kilometer vom Südrand des Grand Canyons entfernt soll die "Canyon Mine" bald den Betrieb aufnehmen. Der Hauptschacht ist bereits gebohrt, der Förderturm steht. Geplant ist ein "klassischer" Tiefbau, also ein mechanischer Abbau des Erzes untertage.
    Fotoquelle: ZDF/Franca Leyendecker
  • Die Navajo Nation östlich des Grand Canyon ist das größte Indianerreservat der USA. Während des Kalten Krieges wurden hier rund 30 Millionen Tonnen Uran abgebaut. In den Minen haben vor allem Navajo-Indianer gearbeitet. Erhöhte Krebsraten, kontaminierter Boden und verseuchtes Trinkwasser: Noch heute leidet die Bevölkerung unter dem strahlenden Erbe. Vergrößern
    Die Navajo Nation östlich des Grand Canyon ist das größte Indianerreservat der USA. Während des Kalten Krieges wurden hier rund 30 Millionen Tonnen Uran abgebaut. In den Minen haben vor allem Navajo-Indianer gearbeitet. Erhöhte Krebsraten, kontaminierter Boden und verseuchtes Trinkwasser: Noch heute leidet die Bevölkerung unter dem strahlenden Erbe.
    Fotoquelle: ZDF/Franca Leyendecker
  • In der Verarbeitungsanlage "White Mesa Uranium Mill" bei Blanding landen Uran und Atommüll aus den  ganzen USA. Auch das Uran aus der Canyon Mine soll in Zukunft dort verarbeitet werden. Bei einem Protestmarsch demonstrieren Anwohner gegen die Uranverarbeitungsanlage. Vergrößern
    In der Verarbeitungsanlage "White Mesa Uranium Mill" bei Blanding landen Uran und Atommüll aus den ganzen USA. Auch das Uran aus der Canyon Mine soll in Zukunft dort verarbeitet werden. Bei einem Protestmarsch demonstrieren Anwohner gegen die Uranverarbeitungsanlage.
    Fotoquelle: ZDF/Franca Leyendecker
  • Die Angehörigen des "Ute Mountain Ute Tribe" demonstrieren gegen die White Mesa Uranium Mill. Die Uranverarbeitungsanlage liegt auf ihrem Land. Vergrößern
    Die Angehörigen des "Ute Mountain Ute Tribe" demonstrieren gegen die White Mesa Uranium Mill. Die Uranverarbeitungsanlage liegt auf ihrem Land.
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Report, Dokumentation
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Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
Altersfreigabe
6+
ZDF
So., 02.09.
16:30 - 17:00
Uran - Strahlendes Erbe


Die Reihe beschäftigt sich mit Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dabei sieht das Konzept nicht vor, nur Probleme anzuprangern, sondern sich auf die Suche nach sinnvollen Lösungsansätzen zu begeben.
Uran: Rohstoff für Atomkraft. Deutsche Bergwerke sind längst stillgelegt und werden saniert. In den USA wird jetzt eine alte Mine wieder eröffnet. Zum Entsetzen der Umweltschützer.
Rund um den Grand Canyon liegen die größten Uranvorkommen der USA.
Die Trump-Administration treibt die Wiedereröffnung der Minen voran.
Die Ureinwohner schlagen Alarm. Denn sie wissen: Mit den strahlenden Altlasten werden sie Jahrzehnte zu kämpfen haben.
Die Mitglieder des Indianerstammes "Havasupai" haben Angst, dass die Mine ihr Grundwasser verseucht. In Deutschland weiß man nur zu gut, wie verheerend Uranabbau für Mensch und Natur ist: Die Firma Wismut kämpft seit mehr als 25 Jahren mit dem strahlenden Erbe der DDR.
Seit dem Ende des Uranbergbaus kurz nach der Wende ist die Wismut GmbH mit der Sanierung der ehemaligen Bergwerke im Erzgebirge
beschäftigt: Ehemalige Schächte werden geflutet oder mit Beton stabilisiert, die alten Tagebauhalden werden mühsam abgedeckt. Mit regelmäßigen Umweltmonitorings müssen die Mitarbeiter überprüfen, ob wirklich keine Gefahr mehr für Mensch und Natur besteht. Schätzungen zufolge wird die Sanierung noch bis zum Jahr 2045 andauern und insgesamt rund acht Milliarden Euro kosten.
Auch in der Gegend rund um den Grand Canyon herrscht ein Kampf gegen Altlasten. Die Canyon Mine ist nämlich keine neue Idee. In dem Reservat "Navajo Nation" wurden während des Kalten Krieges rund 30 Millionen Tonnen Uran abgebaut. In den Minen haben vor allem Navajo-Indianer gearbeitet. Erhöhte Krebsraten, kontaminierter Boden und verseuchtes Trinkwasser: Die Bevölkerung leidet noch heute unter den Folgen des Uranabbaus. Die rund 550 Minen sind zum großen Teil nicht saniert oder gereinigt worden, an vielen ist noch nicht mal ein Warnschild angebracht.
"planet e." zeigt, wie unterschiedlich Deutschland und die USA mit dem strahlenden Erbe des Kalten Krieges umgehen - und wie verzweifelt die US-amerikanischen Ureinwohner zusammen mit Umweltschützern gegen die Wiederbelebung des Uranbergbaus kämpfen.


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