planet e.

  • Jedes Jahr überschwemmt eine Flut an Babykatzen die Tierheime. Vergrößern
    Jedes Jahr überschwemmt eine Flut an Babykatzen die Tierheime.
    Fotoquelle: ZDF/Stefan Spoo
  • Deutschland hat ein massives Katzenproblem mit herrenlosen, unkastrierten Tieren. Vergrößern
    Deutschland hat ein massives Katzenproblem mit herrenlosen, unkastrierten Tieren.
    Fotoquelle: ZDF/Stefan Spoo
  • Ornithologe Peter Berthold fordert eine Katzensteuer. Er ist überzeugt: Katzen töten jedes Jahr mindestens 30 Millionen Singvögel in Deutschland. Vergrößern
    Ornithologe Peter Berthold fordert eine Katzensteuer. Er ist überzeugt: Katzen töten jedes Jahr mindestens 30 Millionen Singvögel in Deutschland.
    Fotoquelle: ZDF/Stefan Spoo
  • Katzenforscher Dennis C. Turner glaubt nicht, dass Katzen Vogelbestände ernsthaft gefährden, aber er sagt: Es gibt zu viele herrenlose und verwahrloste Katzen. Vergrößern
    Katzenforscher Dennis C. Turner glaubt nicht, dass Katzen Vogelbestände ernsthaft gefährden, aber er sagt: Es gibt zu viele herrenlose und verwahrloste Katzen.
    Fotoquelle: ZDF/Stefan Spoo
  • Wildtierbiologin Sabrina Streif stellt eine Lockstofffalle für die Wildkatze auf, um die Tiere in dem Waldgebiet nahe der französischen Grenze nachzuweisen. Vergrößern
    Wildtierbiologin Sabrina Streif stellt eine Lockstofffalle für die Wildkatze auf, um die Tiere in dem Waldgebiet nahe der französischen Grenze nachzuweisen.
    Fotoquelle: ZDF/Stefan Spoo
  • Die heimatlose Katzenmama Hoshi wurde mit ihren vier Babys in einer erlassenen Scheune entdeckt. Jetzt erholen sich alle gemeinsam im Dachauer Tierheim. Vergrößern
    Die heimatlose Katzenmama Hoshi wurde mit ihren vier Babys in einer erlassenen Scheune entdeckt. Jetzt erholen sich alle gemeinsam im Dachauer Tierheim.
    Fotoquelle: ZDF/Stefan Spoo
  • Alltägliches Katzenelend in Deutschland: eine bis auf zwei Kilo heruntergehungerte Katze. Vergrößern
    Alltägliches Katzenelend in Deutschland: eine bis auf zwei Kilo heruntergehungerte Katze.
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  • Jedes Jahr verzeichnet der Tierschutzverein in Dachau mehr Streunerkatzen. Vergrößern
    Jedes Jahr verzeichnet der Tierschutzverein in Dachau mehr Streunerkatzen.
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Report, Dokumentation
planet e.

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
Altersfreigabe
6+
ZDF
So., 30.09.
16:30 - 17:00
Killer oder Kuscheltier? Katzen im Fokus


Die Reihe beschäftigt sich mit Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dabei sieht das Konzept nicht vor, nur Probleme anzuprangern, sondern sich auf die Suche nach sinnvollen Lösungsansätzen zu begeben.
Neben Hunden sind sie der Deutschen liebstes Haustier: Katzen. Doch die Stubentiger sind nicht nur Mitbewohner: Millionen Singvögel werden jedes Jahr von Katzen getötet.
Um die Katze und ihren Einfluss auf die Vogelwelt tobt ein Streit in Deutschland. Forscher sind sicher, dass Katzen den Bestand mancher Arten massiv gefährden. Katzenexperten widersprechen: Keine Vogelart wird durch die Tiere ernsthaft bedroht.
Doch diese Diskussion verstellt den Blick auf das eigentliche Problem: Es gibt zu viele Katzen in Deutschland, vor allem zu viele heimatlose Streuner. Bis zu zwei Millionen sollen es Schätzungen zufolge sein. Genaue Zahlen gibt es nicht. Herrenlose Katzen, ausgesetzt oder wild aufgewachsen, bevölkern weite Teile Deutschlands. Meist leben sie im Verborgenen, in Bauernhöfen oder verlassenen Scheunen. Sie sind nachtaktiv, verwahrlost und menschenscheu. Kastriert sind die Tiere nicht, und deshalb vermehren sie sich extrem stark.
Tierheime in Deutschland spüren die Folgen massiv. Silvia Gruber vom Tierschutzverein Dachau hat auch in diesem Jahr wieder ein Problem: Es gibt viel zu viele Babykatzen. In den Sommermonaten setzt alljährlich eine Katzenschwemme ein. 40 junge Katzen in ihrem Tierheim sind keine Seltenheit - Tendenz steigend.
Der Zustand der Tiere ist oft bedenklich. Häufig gibt es Fälle wie diesen: Tierfreunde lasen in einem verlassenen Stall eine verwahrloste Katzenmutter mit vier Babys auf. Die Mutterkatze war auf zwei Kilogramm heruntergehungert. Im Tierheim wird sie nun aufgepäppelt und kastriert, sobald sie ihre Jungen aufgezogen hat. Anschließend werden die Tierschützer dafür sorgen, dass sie ein neues Zuhause findet. Doch für viele Katzen gibt es kein solches Happy End.
Die einzige Möglichkeit, um das Problem der streunenden Katzen zu lösen, ist aus Sicht vieler Tierschützer eine Kastrationspflicht. Die Stadt Paderborn hat diese bereits vor zehn Jahren für alle frei lebenden Katzen erlassen. Seitdem hat sich die Zahl der Streunerkatzen im Stadtgebiet von bis zu 500 auf etwa 30 Tiere reduziert. Das Besondere an der Regelung: Jeder, der eine fremde Katze füttert, muss sich um deren Kastration kümmern. Die Verantwortlichen ziehen nach zehn Jahren eine positive Bilanz. Das Paderborner Modell ist zum Vorbild vieler Kommunen geworden. Doch noch stellt die Politik nicht die Weichen für eine allgemeine Kastrationspflicht für Freigängerkatzen.
Dabei tritt durch die hohe Zahl der Streuner noch ein weiteres Problem auf. Die vielen freilaufenden und unkastrierten Katzen könnten ausgerechnet die Art gefährden, die in Deutschland unter Schutz steht, die Europäische Wildkatze. Langsam erholt sich deren Bestand in deutschen Wäldern wieder, aber Experten befürchten, dass sich unkastrierte Hauskatzen mit Wildkatzen paaren könnten und der Genpool der Wildkatze so dauerhaft gefährdet werden könnte.
"planet e." berichtet über ein Katzenproblem, das vor allem eine Ursache hat: die Unachtsamkeit des Menschen.


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