planet e.

  • Andrew Moore setzt sich für Nachhaltigkeitsprojekte der indigenen T'Souke ein. Vergrößern
    Andrew Moore setzt sich für Nachhaltigkeitsprojekte der indigenen T'Souke ein.
    Fotoquelle: ZDF/Bernd Reufels
  • Kanada will mit gutem Beispiel voran gehen. Vancouver will die grünste, ökologischste und nachhaltigste Stadt auf der ganzen Welt werden. Vergrößern
    Kanada will mit gutem Beispiel voran gehen. Vancouver will die grünste, ökologischste und nachhaltigste Stadt auf der ganzen Welt werden.
    Fotoquelle: ZDF/Bernd Reufels
  • Die "Trans Mountain Pipeline" ist eines der umstrittensten Energieprojekte in Kanada. Umweltschützer und Indigene protestieren. Vergrößern
    Die "Trans Mountain Pipeline" ist eines der umstrittensten Energieprojekte in Kanada. Umweltschützer und Indigene protestieren.
    Fotoquelle: ZDF/Bernd Reufels
  • Die Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert wirbt in Kanada für mehr Klimaschutz bei der Energiegewinnung. Vergrößern
    Die Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert wirbt in Kanada für mehr Klimaschutz bei der Energiegewinnung.
    Fotoquelle: ZDF/Bernd Reufels
  • Claudia Kemfert ist unter anderem Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Vergrößern
    Claudia Kemfert ist unter anderem Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).
    Fotoquelle: ZDF/Bernd Reufels
  • Joest Feenders nimmt am Reallabor des PIK Potsdam teil und versucht, im Alltag CO2 zu sparen. Sein Hobby Motorradfahren beschert ihm hohe Emissionswerte im Alltag. Vergrößern
    Joest Feenders nimmt am Reallabor des PIK Potsdam teil und versucht, im Alltag CO2 zu sparen. Sein Hobby Motorradfahren beschert ihm hohe Emissionswerte im Alltag.
    Fotoquelle: ZDF/Bernd Reufels
  • Familie Nickel versucht, ihren persönlichen CO2-Fußabdruck um 40 Prozent zu reduzieren. Vergrößern
    Familie Nickel versucht, ihren persönlichen CO2-Fußabdruck um 40 Prozent zu reduzieren.
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  • Will George von den Tsleil Waututh. Vergrößern
    Will George von den Tsleil Waututh.
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    Fotoquelle: ZDF/Corporate Design
Report, Dokumentation
planet e.

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
Altersfreigabe
6+
ZDF
So., 07.10.
16:30 - 17:00
Der Kampf gegen den Klimawandel - Was kann ich tun?


Die Reihe beschäftigt sich mit Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dabei sieht das Konzept nicht vor, nur Probleme anzuprangern, sondern sich auf die Suche nach sinnvollen Lösungsansätzen zu begeben.
Wieder ein sogenannter Jahrhundert-Sommer: Gerade haben wir es erlebt - Hitze und Trockenheit hatten Deutschland über Monate fest im Griff. Ein Zeichen dafür, dass der Klimawandel stattfindet - und auch für uns spürbare Folgen hat. Viele fragen, was sie ganz persönlich dazu beitragen können, damit die Klimaveränderungen nicht so dramatisch ausfallen wie befürchtet. Und ob ein kleiner Beitrag überhaupt zählt - angesichts des gewaltigen CO2-Ausstoßes der Industrie.
Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat hierzu 2018 ein spannendes Projekt gestartet: "Klimaneutral leben in Berlin". 100 Haushalte nehmen über ein ganzes Jahr an einem "Real-Labor" teil. Sie stellen ihr Leben um und bekommen über eine App Feedback über ihren CO2-Fußabdruck. Beraten und begleitet werden sie vom Soziologen Fritz Reusswig, der weltweit für sein Projekt wirbt. Denn letztlich lohnen sich die Anstrengungen der 100 Familien nur, wenn möglichst viele Menschen auf dieser Erde ihr Leben umstellen und ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern. Der Film begleitet zwei Haushalte bei der Herausforderung, klimaneutral zu leben: einen Single-Haushalt und eine vierköpfige Familie.
Bringt das wirklich etwas für den Klimaschutz? Oder ist der Beitrag jedes Einzelnen nur ein Alibi für Regierungen, weltweit eben nicht konsequent Klimaschutz zu betreiben?
Die Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert ist überzeugt: Deutschland könnte wesentlich mehr tun. Kohlestrom zum Beispiel sei komplett verzichtbar. Fossile Energieträger sind in ihren Augen nicht nur umweltschädlich, sie sind letztlich auch zu kostspielig. Die Energieökonomin versucht, Entscheidungsträger weltweit von ihren Forschungsergebnissen zu überzeugen.
"planet e." begleitet Claudia Kemfert nach Kanada. Trotz "grünem Image" bleibt das Land einer der größten Öl- und Gasproduzenten der Erde. Claudia Kemfert ist überzeugt: Das Weltklima hat nur eine Chance, wenn die Politik endlich mitzieht und sich gleichzeitig das Bewusstsein der Menschen ändert. Für effektiven Klimaschutz braucht es nicht 100 Familien, sondern Hunderte Millionen Menschen.


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