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  • Goldsucher arbeiten illegal an den Flüssen und vergiften dabei die Umwelt mit Quecksilber. Vergrößern
    Goldsucher arbeiten illegal an den Flüssen und vergiften dabei die Umwelt mit Quecksilber.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Gomille
  • Das Team vom ZDF und von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt vor einem Baumriesen im peruanischen Regenwald. Vergrößern
    Das Team vom ZDF und von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt vor einem Baumriesen im peruanischen Regenwald.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Gomille
  • Der Mohrenkaiman gehört zu den größten Prädatoren Südamerikas. Vorkommen gibt es unter anderem im peruanischen Manu-Nationalpark. Vergrößern
    Der Mohrenkaiman gehört zu den größten Prädatoren Südamerikas. Vorkommen gibt es unter anderem im peruanischen Manu-Nationalpark.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Gomille
  • immer wieder stürzen Bäume in die Flüsse und bilden regelrechte Inseln. Vergrößern
    immer wieder stürzen Bäume in die Flüsse und bilden regelrechte Inseln.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Gomille
  • Aras versammeln sich an Steilwänden, um dort Mineralien zu fressen. Vergrößern
    Aras versammeln sich an Steilwänden, um dort Mineralien zu fressen.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Gomille
  • Die Zerstörung des Regenwalds ist eine der größten Bedrohungen für Amazonien. Vergrößern
    Die Zerstörung des Regenwalds ist eine der größten Bedrohungen für Amazonien.
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Report, Dokumentation
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Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
Altersfreigabe
6+
ZDF
So., 18.11.
16:30 - 17:00
Der Wert der Artenvielfalt - 2. Peru


Die Reihe beschäftigt sich mit Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dabei sieht das Konzept nicht vor, nur Probleme anzuprangern, sondern sich auf die Suche nach sinnvollen Lösungsansätzen zu begeben.
Der Manu-Nationalpark in Peru gehört zu den Kronjuwelen im internationalen Naturschutz. Getrieben durch die Bankenkrise bedrohen illegale Goldwäscher das Weltnaturerbe.
Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden - und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten. Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware - all das, was auch wir Menschen zum Überleben brauchen.
Nirgendwo auf der Erde wurden mehr Arten wildlebender Tiere und Pflanzen dokumentiert als im peruanischen Manu-Nationalpark. Darunter auch rund zehn Prozent aller weltweit bekannten Vogelarten. Farbenprächtige Papageien und schillernde Kolibris gehören zu den bekanntesten Vertretern. Jaguare und Tapire schleichen durch die Wälder, während Riesenotter und Kaimane in den Gewässern jagen. Der Manu-Nationalpark in Peru ist größer als Sachsen und überwindet zwischen den östlichen Ausläufern der Anden und dem Tiefland des Amazonas eine Höhendifferenz von rund 4000 Metern. Gebirge, Bergwälder und ein riesiger Tieflandregenwald kennzeichnen die Region. Es ist "der" Hotspot der Artenvielfalt, daher wurde das Gebiet bereits vor dreißig Jahren von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
Diese Superlative und der bestehende Schutz sollten ausreichen, um das Gebiet zu erhalten. Doch die Bankenkrise und das daraus resultierende niedrige Zinsniveau ließen Banker und Privatleute nach krisensicheren Kapitalanlagen suchen: Gold! Seitdem strömten Zehntausende illegale Goldwäscher in die Umgebung des Nationalparks, Regenwald wird gerodet, der Lebensraum der Tiere verschwindet. Zur Gewinnung des Edelmetalls wird Quecksilber verwendet, das die Flüsse verseucht und sowohl Wildtiere als auch Menschen vergiftet. Zurück bleibt eine unbewohnbare Mondlandschaft. Eine weitere Gefahr stellen illegale Plantagen von Coca-Sträuchern dar, aus denen Kokain für den Drogenhandel gewonnen wird. Weitere Regenwaldzerstörung und die Ausbreitung von Gewalt sind die Folge. Das Paradies ist bedroht, doch mafiöse Strukturen und Korruption erschweren es den Behörden, durchzugreifen.
Für Dr. Christof Schenck, Direktor der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, sind diese Entwicklungen besonders schmerzlich. Vor rund dreißig Jahren baute er in Manu ein vorbildliches Projekt zur Erforschung und zum Schutz der stark bedrohten Riesenotter auf, das noch heute fortgeführt wird - inzwischen von peruanischen Biologen. Der Erfahrungsschatz des Biologen Christof Schenck ist enorm. Er weiß, was es heißt, mit den Knöcheln im Schlamm zu stecken, während einen die Moskitos aussaugen. Doch auch als Manager der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt kennt er sich bestens aus. Heute ist er einer der führenden Köpfe, wenn es um den Erhalt der Artenvielfalt geht. Der Versuch, die Zerstörung der Manu-Region zu stoppen, wird eine große Herausforderung für ihn und sein internationales Team. Wenn es nicht gelingt, das artenreichste Gebiet der Erde zu bewahren, eine biologische Schatzkammer und ein Naturerbe der gesamten Menschheit - was dann?


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