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    Fotoquelle: ZDF/Manuel Dalitz
  • Nora Peiker arbeitet als Tierpflegerin in der Arche Warder. Der Erhalt der alten Schweinerassen ist für sie eine Herzensangelegenheit. Vergrößern
    Nora Peiker arbeitet als Tierpflegerin in der Arche Warder. Der Erhalt der alten Schweinerassen ist für sie eine Herzensangelegenheit.
    Fotoquelle: ZDF/Daniela Hoyer
  • Klaus Albermeier ist Schweinemäster in vierter Generation. Auf seinem Hof im nordrhein-westfälischen Lippetal hält er rund 4000 Tiere. In dieser Größenordnung sieht er keine Alternative zum modernen Hybridschwein. Vergrößern
    Klaus Albermeier ist Schweinemäster in vierter Generation. Auf seinem Hof im nordrhein-westfälischen Lippetal hält er rund 4000 Tiere. In dieser Größenordnung sieht er keine Alternative zum modernen Hybridschwein.
    Fotoquelle: ZDF/Daniela Hoyer
  • Im artgerechten Freilandgehege des Tierparks fühlen sich auch die Turopolje-Schweine sauwohl. Wie viele alte Landrassen sind sie perfekt an das Leben in ihrer Heimatregion angepasst. Um in den Überschwemmungsgebieten der Save-Auen in Kroatien genügend Futter zu finden, haben die robusten Schweine gelernt, zu schwimmen und zu tauchen. Vergrößern
    Im artgerechten Freilandgehege des Tierparks fühlen sich auch die Turopolje-Schweine sauwohl. Wie viele alte Landrassen sind sie perfekt an das Leben in ihrer Heimatregion angepasst. Um in den Überschwemmungsgebieten der Save-Auen in Kroatien genügend Futter zu finden, haben die robusten Schweine gelernt, zu schwimmen und zu tauchen.
    Fotoquelle: ZDF/Daniela Hoyer
  • Knapp 27 Millionen Schweine werden derzeit in Deutschland gehalten. Die meisten von ihnen sind sogenannte Hybridschweine, die aus der Kreuzung verschiedener Rassen hervorgehen. Das rosa Hybridschwein ist für die moderne Schweineproduktion optimiert: Es wächst schnell, bekommt viele Ferkel und liefert das vom Verbraucher gewünschte magere Fleisch. Vergrößern
    Knapp 27 Millionen Schweine werden derzeit in Deutschland gehalten. Die meisten von ihnen sind sogenannte Hybridschweine, die aus der Kreuzung verschiedener Rassen hervorgehen. Das rosa Hybridschwein ist für die moderne Schweineproduktion optimiert: Es wächst schnell, bekommt viele Ferkel und liefert das vom Verbraucher gewünschte magere Fleisch.
    Fotoquelle: ZDF/Marilena Schulte
  • Der ehemalige Sternekoch Franz Keller hat sich von der konventionellen Tierproduktion in Deutschland abgewandt. Um Fleisch in der von ihm gewünschten Qualität zu bekommen, züchtet er nun alte Rinder- und Schweinerassen auf seinem eigenen Hof. Vergrößern
    Der ehemalige Sternekoch Franz Keller hat sich von der konventionellen Tierproduktion in Deutschland abgewandt. Um Fleisch in der von ihm gewünschten Qualität zu bekommen, züchtet er nun alte Rinder- und Schweinerassen auf seinem eigenen Hof.
    Fotoquelle: ZDF/Daniela Hoyer
  • Auf der Suche nach Fleisch mit mehr Geschmack stieß Franz Keller auf die alte deutsche Schweinerasse der Bunten Bentheimer. "Da schrumpft das Schnitzel in der Pfanne nicht mehr zusammen", freut sich der Spitzenkoch. Vergrößern
    Auf der Suche nach Fleisch mit mehr Geschmack stieß Franz Keller auf die alte deutsche Schweinerasse der Bunten Bentheimer. "Da schrumpft das Schnitzel in der Pfanne nicht mehr zusammen", freut sich der Spitzenkoch.
    Fotoquelle: ZDF/Daniela Hoyer
  • "Ein Schwein, das nicht fett werden darf, ist einfach nur eine arme Sau", kritisiert Franz Keller den Trend zu magerem Schweinefleisch in Deutschland. Vergrößern
    "Ein Schwein, das nicht fett werden darf, ist einfach nur eine arme Sau", kritisiert Franz Keller den Trend zu magerem Schweinefleisch in Deutschland.
    Fotoquelle: ZDF/Daniela Hoyer
  • Als Geschäftsführerin der Ökologischen Tierzucht GmbH züchtet Inga Günther alte Hühnerrassen, die sich zur Zweinutzung eignen. Das heißt, dass Henne und Hahn gleichermaßen genutzt werden können. Inga Günther will damit das Töten der Küken auf den Geflügelhöfen beenden. Vergrößern
    Als Geschäftsführerin der Ökologischen Tierzucht GmbH züchtet Inga Günther alte Hühnerrassen, die sich zur Zweinutzung eignen. Das heißt, dass Henne und Hahn gleichermaßen genutzt werden können. Inga Günther will damit das Töten der Küken auf den Geflügelhöfen beenden.
    Fotoquelle: ZDF/Marilena Schulte
  • Die Hähne der alten französischen Hühnerrasse Bresse Gauloise eignen sich als Masttiere, während ihre Schwesterhennen genügend Eier legen. Die Rasse darf zudem von jedem züchterisch bearbeitet werden, was bei den Hochleistungsrassen, die den großen Konzernen gehören, nicht der Fall ist. Vergrößern
    Die Hähne der alten französischen Hühnerrasse Bresse Gauloise eignen sich als Masttiere, während ihre Schwesterhennen genügend Eier legen. Die Rasse darf zudem von jedem züchterisch bearbeitet werden, was bei den Hochleistungsrassen, die den großen Konzernen gehören, nicht der Fall ist.
    Fotoquelle: ZDF/Marilena Schulte
  • Inga Günther hält ein Hahnenküken in der Hand, das sie aus einem Legehennenbetrieb gerettet hat. Normalerweise werden die männlichen Küken direkt nach dem Schlüpfen aussortiert und vergast. Vergrößern
    Inga Günther hält ein Hahnenküken in der Hand, das sie aus einem Legehennenbetrieb gerettet hat. Normalerweise werden die männlichen Küken direkt nach dem Schlüpfen aussortiert und vergast.
    Fotoquelle: ZDF/Marilena Schulte
  • Die zotteligen Poitou-Esel sind eine von über 80 verschiedenen Nutztierrassen, die der Tierpark Arche Warder in der Nähe von Kiel beherbergt. Archeleiter Prof. Kai Frölich und seine Mitarbeiter kämpfen dafür, dass die seltenen Tiere nicht in Vergessenheit geraten beziehungsweise nicht aussterben. Vergrößern
    Die zotteligen Poitou-Esel sind eine von über 80 verschiedenen Nutztierrassen, die der Tierpark Arche Warder in der Nähe von Kiel beherbergt. Archeleiter Prof. Kai Frölich und seine Mitarbeiter kämpfen dafür, dass die seltenen Tiere nicht in Vergessenheit geraten beziehungsweise nicht aussterben.
    Fotoquelle: ZDF/Daniela Hoyer
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Report, Dokumentation
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Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2019
Altersfreigabe
6+
ZDF
Mo., 21.01.
04:30 - 05:00
Alte Nutztierrassen - neu entdeckt


Die Reihe beschäftigt sich mit Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dabei sieht das Konzept nicht vor, nur Probleme anzuprangern, sondern sich auf die Suche nach sinnvollen Lösungsansätzen zu begeben.
Rotbuntes Husumer Schwein oder Poitou-Esel. Viele alte Nutztierrassen sind bedroht. Ihr Verlust würde unsere Landwirtschaft hart treffen. Spezialisten kämpfen um ihren Erhalt.
Schon jetzt ist die Biodiversität bei Nutztieren gefährdet. Doch was passiert, wenn es weltweit nur noch eine Rinderrasse gibt? Wofür brauchen wir Vielfalt in der Landwirtschaft? Und: Wie kann man dem Verschwinden der Nutztierrassen entgegenwirken?
Mitte des vergangenen Jahrhunderts begann der Aufstieg der Hochleistungsnutztiere. Einige wenige Rinder-, Schweine- und Geflügelrassen setzten sich in den modernen Viehbetrieben durch, während alle übrigen Rassen, die weniger Fleisch, Milch oder Eier lieferten, immer weiter verdrängt wurden. Diese Entwicklung hat Konsequenzen. Mittlerweile sind über 70 Prozent der Nutztierrassen in Deutschland gefährdet. Dennoch findet das Thema in der Öffentlichkeit kaum Beachtung.
Im Tierpark Arche Warder in der Nähe von Kiel weiß man, wie kritisch die Lage ist. Hier finden all diejenigen Tiere ein Zuhause, die früher ganz selbstverständlich das Landschaftsbild in Deutschland und Europa geprägt haben und die heute kaum noch jemand beim Namen nennen kann: Lockengänse, Turopolje-Schweine, Waldschafe und vieles mehr. Von manchen Rassen existieren nur noch eine Handvoll Tiere weltweit, und die Pfleger müssen weite Strecken zurücklegen, um sie ausfindig zu machen. Durch die Erhaltungszucht in der Arche Warder sollen die Rassen vor dem Aussterben gerettet werden. Für den Leiter des Tierparks, Prof. Dr. Dr. Kai Frölich, ist dieser Einsatz von größter Bedeutung.
Denn mit den alten Rassen würde nicht nur ein wichtiges Kulturgut verschwinden. Durch ihre speziellen Eigenschaften könnten die Tiere Landwirten in Zukunft dabei helfen, Herausforderungen wie dem Klimawandel, strengeren Tierwohlauflagen oder einer größeren Nachfrage an ökologischer Landwirtschaft besser zu begegnen. "Es wäre ein Risiko, die genetischen Ressourcen der alten Rassen jetzt zu verlieren", warnt Dr. Steffen Weigend vom Friedrich-Loeffler-Institut. Deshalb wird am Institut seit 2016 Erbmaterial alter deutscher Nutztiere in einer Genbank zusammengetragen, um es zu konservieren.
Für den ehemaligen Sternekoch Franz Keller ist mit der Verdrängung der alten Rassen aus der Landwirtschaft noch etwas anderes verloren gegangen: die Qualität der tierischen Produkte. Mit dem mageren Fleisch der modernen Hybridschweine zum Beispiel kann er nichts anfangen. Er wünscht sich eine Rückkehr zu regionaler Vielfalt und zu Produkten, die noch Geschmack haben.
Doch wie lässt sich der Wunsch nach handverlesener Vielfalt und Qualität mit den Dimensionen der deutschen Viehwirtschaft vereinbaren? Und wie groß ist das Potenzial der alten Rassen für die Zukunft der Landwirtschaft tatsächlich? "planet e." macht sich auf die Suche nach den fast vergessenen Tieren und den Menschen, die für ihren Erhalt kämpfen.


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