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  • Nimmt auch mit synthetischem Kraftstoff Steigungen von 45 Grad mühelos: Ein Unimog auf dem Gelände-Parcours in Gaggenau. Fahrer Daniel Müller kann beim Test "keinen Unterschied" zu Diesel feststellen. Vergrößern
    Nimmt auch mit synthetischem Kraftstoff Steigungen von 45 Grad mühelos: Ein Unimog auf dem Gelände-Parcours in Gaggenau. Fahrer Daniel Müller kann beim Test "keinen Unterschied" zu Diesel feststellen.
    Fotoquelle: ZDF/Mark Hugo
  • Die "Tuning Akademie" ist mit ihrem Wagen seit Jahren im Rennsport erfolgreich - und sammelt dabei wertvolle Daten, etwa über die "Performance" des synthetischen Kraftstoffs HVO. Vergrößern
    Die "Tuning Akademie" ist mit ihrem Wagen seit Jahren im Rennsport erfolgreich - und sammelt dabei wertvolle Daten, etwa über die "Performance" des synthetischen Kraftstoffs HVO.
    Fotoquelle: ZDF/Mark Hugo
  • Der Schlepper und Eisbrecher "Johannes Dalmann" im Hamburger Hafen. Er fährt mit dem synthetischen Kraftstoff GtL (Gas to Liquid). Der Ausstoß von Feinstaub und Stickoxiden ist so deutlich niedriger als bei der Verwendung von Diesel. Vergrößern
    Der Schlepper und Eisbrecher "Johannes Dalmann" im Hamburger Hafen. Er fährt mit dem synthetischen Kraftstoff GtL (Gas to Liquid). Der Ausstoß von Feinstaub und Stickoxiden ist so deutlich niedriger als bei der Verwendung von Diesel.
    Fotoquelle: ZDF/Mark Hugo
  • Die "Johannes Dalmann" vor der Hamburger Elbphilharmonie. Die Hansestadt will ihre komplette Flotte auf synthetische Kraftstoffe umstellen. Vergrößern
    Die "Johannes Dalmann" vor der Hamburger Elbphilharmonie. Die Hansestadt will ihre komplette Flotte auf synthetische Kraftstoffe umstellen.
    Fotoquelle: ZDF/Mark Hugo
  • Der Audi RS5 3.0l Bi-TDI Gen3 quattro der "Tuning Akademie" fährt mit dem pflanzlichen Synfuel HVO. Mit anderen Rennautos kann er auch damit mühelos mithalten. Vergrößern
    Der Audi RS5 3.0l Bi-TDI Gen3 quattro der "Tuning Akademie" fährt mit dem pflanzlichen Synfuel HVO. Mit anderen Rennautos kann er auch damit mühelos mithalten.
    Fotoquelle: ZDF/Mark Hugo
  • Kein Gestank und klar wie Wasser: Synthetischer Kraftstoff. Kann er den Verbrennungsmotor retten? Vergrößern
    Kein Gestank und klar wie Wasser: Synthetischer Kraftstoff. Kann er den Verbrennungsmotor retten?
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  • Die Pilotanlage der Firma Sunfire in Dresden. Hier wurden 2017 im Dauerbetrieb von 1500 Stunden mehrere Tonnen PtL (Power to Liquid) produziert. Laut Firma ist das der Beweis dafür, dass der Kraftstoff in großem Maßstab hergestellt werden kann. Vergrößern
    Die Pilotanlage der Firma Sunfire in Dresden. Hier wurden 2017 im Dauerbetrieb von 1500 Stunden mehrere Tonnen PtL (Power to Liquid) produziert. Laut Firma ist das der Beweis dafür, dass der Kraftstoff in großem Maßstab hergestellt werden kann.
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  • Sunfire-Ingenieur Karl Hauptmeier (l.) und Nils Aldag (r.), einer der Firmengründer, vor der PtL-Pilotanlage in Dresden. In wenigen Jahren wollen sie in Norwegen PtL für einen großen Markt produzieren. Vergrößern
    Sunfire-Ingenieur Karl Hauptmeier (l.) und Nils Aldag (r.), einer der Firmengründer, vor der PtL-Pilotanlage in Dresden. In wenigen Jahren wollen sie in Norwegen PtL für einen großen Markt produzieren.
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  • Geländetest auf dem Parcours des Unimog-Museums in Gaggenau. Hier wird den Fahrzeugen alles abverlangt. Vergrößern
    Geländetest auf dem Parcours des Unimog-Museums in Gaggenau. Hier wird den Fahrzeugen alles abverlangt.
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Report, Dokumentation
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Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2019
Altersfreigabe
6+
ZDF
So., 03.02.
16:30 - 17:00
Wende im Tank - Öko-Sprit aus dem Labor


Die Reihe beschäftigt sich mit Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dabei sieht das Konzept nicht vor, nur Probleme anzuprangern, sondern sich auf die Suche nach sinnvollen Lösungsansätzen zu begeben.
Sie sind sauber, klar wie Wasser und passen in jeden Tank: synthetische Kraftstoffe. Um sie voranzubringen, werden Millionen investiert. Aber sind sie die Lösung in der Diesel-Krise?
Forscher sind sich sicher: Die Zukunft der Kraftstoffe ist synthetisch. Statt aus Erdöl werden sie aus Fetten, Erdgas oder Strom hergestellt. Der Effekt: deutlich weniger Schadstoffe. Kritiker allerdings warnen: Für eine echte Verkehrswende taugen sie allein nicht.
Zwei Turbolader, 420 PS und eine Spitzengeschwindigkeit von 280 Kilometern in der Stunde. Der Rennwagen der "Tuning Akademie" schenkt den Konkurrenten auf dem Hockenheimring nichts. Was die meisten nicht wissen: Im Tank des Wagens ist das pflanzliche HVO, ein synthetischer Kraftstoff oder Synfuel. Für das Team kein Problem. Die Power stimmt, das Drehmoment ist sogar höher. Und dabei musste der Diesel-Motor noch nicht einmal umgebaut werden.
Mit den ersten Synfuels auf dem Markt ist ein Anfang gemacht, glaubt Prof. Manfred Aigner vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt . Allerdings sei noch viel Luft nach oben. Aigner sucht nach dem optimalen Kraftstoff der Zukunft. Schon jetzt kann der Ausstoß von Feinstaub um die Hälfte reduziert werden, der von Stickoxiden um etwa zehn Prozent. Mit der richtigen Technik sind sogar null Emissionen denkbar, sagt Aigner. Der Durchbruch sei nur noch eine Frage von Jahren.
Auch Schiffe und Flugzeuge tanken bereits synthetische Kraftstoffe. Noch sind sie aber teuer und schwer zu bekommen. Nur eine Handvoll Tankstellen bietet sie an. Das könnte sich ändern. Denn Forscher und Firmen stehen in den Startlöchern. Die deutsche Sunfire will schon bald mit einer Produktionsanlage in Norwegen an den Start gehen. Sie soll Millionen Liter produzieren - zu konkurrenzfähigen Preisen. Der Clou dabei: Der Kraftstoff wird allein aus Wasser, Kohlendioxid und Ökostrom hergestellt.
Kritiker wie Christian Hochfeld von "Agora Verkehrswende" bleiben dennoch skeptisch. Für die Wende im Pkw-Verkehr taugen die Synfuels nicht, glaubt er. Es scheitere an Ressourcen und den hohen Kosten. Das Rückgrat der Wende bleibe das E-Auto.
Wundermittel oder Luftnummer? "planet e." geht der Frage nach, ob synthetische Kraftstoffe das Zeug zum Öko-Sprit der Zukunft haben.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

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