planet e.

  • Endstation Pfandautomat: Auch viele Einwegplastikflaschen sind bepfandet. Viele Bürger wissen aber nicht, dass sie der Umwelt damit kaum einen Gefallen tun. Vergrößern
    Endstation Pfandautomat: Auch viele Einwegplastikflaschen sind bepfandet. Viele Bürger wissen aber nicht, dass sie der Umwelt damit kaum einen Gefallen tun.
    Fotoquelle: ZDF/Judith Schneider
  • Logo: "planet e." Vergrößern
    Logo: "planet e."
    Fotoquelle: ZDF/Manuel Dalitz
  • Das Logo einer Pfandflasche: Eigentlich eine gute Sache, doch auch viele Einwegflaschen tragen dieses Zeichen. Vergrößern
    Das Logo einer Pfandflasche: Eigentlich eine gute Sache, doch auch viele Einwegflaschen tragen dieses Zeichen.
    Fotoquelle: ZDF/Thomas Hies
  • Völlig undurchsichtig: Welche Plastikflaschen Mehrwegflaschen oder Einwegflaschen und welche davon bepfandet sind, ist oft schwer festzustellen. Vergrößern
    Völlig undurchsichtig: Welche Plastikflaschen Mehrwegflaschen oder Einwegflaschen und welche davon bepfandet sind, ist oft schwer festzustellen.
    Fotoquelle: ZDF/Thomas Hies
  • Meistens kann man Pfandflaschen an den Logos erkennen. Vergrößern
    Meistens kann man Pfandflaschen an den Logos erkennen.
    Fotoquelle: ZDF/Thomas Hies
  • Einwegplastikflaschen werden zum Teil recycelt. Dafür müssen sie jedoch zuerst geschreddert werden. Vergrößern
    Einwegplastikflaschen werden zum Teil recycelt. Dafür müssen sie jedoch zuerst geschreddert werden.
    Fotoquelle: ZDF/Thomas Hies
  • Einwegplastikflaschen werden zum Teil recycelt. Dafür müssen sie jedoch zuerst geschreddert werden. Vergrößern
    Einwegplastikflaschen werden zum Teil recycelt. Dafür müssen sie jedoch zuerst geschreddert werden.
    Fotoquelle: ZDF/Thomas Hies
  • Völlig undurchsichtig: Welche Plastikflaschen Mehrwegflaschen oder Einwegflaschen und welche davon bepfandet sind, ist oft schwer festzustellen. Vergrößern
    Völlig undurchsichtig: Welche Plastikflaschen Mehrwegflaschen oder Einwegflaschen und welche davon bepfandet sind, ist oft schwer festzustellen.
    Fotoquelle: ZDF/Judith Schneider
  • Im Getränkemarkt sind Einweg- und Mehrwegflaschen vom Verbraucher, auf den ersten Blick, nur schwer voneinander zu unterscheiden. Vergrößern
    Im Getränkemarkt sind Einweg- und Mehrwegflaschen vom Verbraucher, auf den ersten Blick, nur schwer voneinander zu unterscheiden.
    Fotoquelle: ZDF/Judith Schneider
  • Einwegplastik ist umweltschädlich. Vergrößern
    Einwegplastik ist umweltschädlich.
    Fotoquelle: ZDF/Thomas Hies
Report, Dokumentation
planet e.

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
Altersfreigabe
6+
ZDFinfo
Do., 09.05.
09:15 - 09:45
Der Wahnsinn mit dem Pfandsystem


Die Reihe beschäftigt sich mit Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dabei sieht das Konzept nicht vor, nur Probleme anzuprangern, sondern sich auf die Suche nach sinnvollen Lösungsansätzen zu begeben.
Plastikflaschen belasten weltweit die Umwelt. Zwar gibt es in Deutschland ein Pfandsystem, doch die Flut an Einwegflaschen ist damit nicht zu stoppen. Rund 17 Milliarden Einwegplastikflaschen wurden hierzulande im Jahr 2015 verbraucht. Die Industrie verweist darauf, dass diese recycelt werden können. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern ein generelles Verbot von Einweg und wollen Mehrwegflaschen fördern. Jennifer Timrott ist Umweltaktivistin und sammelt jede Woche Dutzende Einwegplastikflaschen im Wattenmeer bei St. Peter-Ording. Der Plastikmüll kommt aus aller Herren Länder. Es sind auch zahllose Flaschen aus deutscher Produktion darunter. Was Jennifer Timrott am Strand findet, ist nur ein winziger Bruchteil der Plastikflaschen, die noch im Meer schwimmen. Dort werden sie von vielen Meerestieren aufgenommen, die dann oft qualvoll verenden. Schätzungsweise 450 Jahre brauchen die Flaschen, um zu verrotten. Deswegen plädieren viele Umweltschützer für ein komplettes Verbot der Einwegplastikflaschen. Aus Umweltsicht sind Mehrwegflaschen sowieso die bessere Lösung. Sie können bis zu 50-mal wiederbefüllt werden. Außerdem werden alte Mehrwegflaschen aus Glas eingeschmolzen; es entstehen neue Glasflaschen daraus. Es spricht also eigentlich alles für Mehrweg. Trotzdem setzen die Konzerne auf Einwegplastikflaschen. Schon längst hätte die Bundesregierung eingreifen müssen, klagen Umweltverbände. Doch es geschieht nichts. Im Gegenteil: Man glaubt den Beteuerungen der Industrie, dass die Einwegplastikflaschen sogar umweltfreundlich seien. Mittlerweile haben einige Kommunen und Bürger den Einweg-Irrsinn erkannt und die Sache selbst in die Hand genommen. In Hamburg zum Beispiel hat der Senat seit Sommer 2016 alle Einwegplastikflaschen aus der öffentlichen Verwaltung verbannt. Zum regelrechten Industrieschreck sind die Bürger des US-Städtchens Concord geworden. Die Kleinstadt im Nordosten der USA hatte vor fünf Jahren gegen den vehementen Widerstand der Plastik-Lobby den Handel und Verkauf von Einwegplastikflaschen in einem Bürgerentscheid verboten. Wenn wir heute nicht die Einwegflut stoppen, müssen spätere Generationen das teuer bezahlen. Thomas Fischer von der Deutschen Umwelthilfe warnt vor allem vor der Gefahr, dass so oder so der Plastikmüll und das recycelte Plastik in der Umwelt landen. Über Flüsse und den Schiffsverkehr gelangt es in die Meere. "planet e." geht der Frage nach, wie wir der Einweg-Flut entgegensteuern können.


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