planet e.: Der Plastik-Fluch

  • Wissenschaftler schätzen, dass etwa zwölf Milliarden Tonnen Plastikmüll im Jahr 2050 in den Ozeanen treibt. Vergrößern
    Wissenschaftler schätzen, dass etwa zwölf Milliarden Tonnen Plastikmüll im Jahr 2050 in den Ozeanen treibt.
    Fotoquelle: ZDF/Spiegel TV
  • Etwa 9 Prozent des weltweit angefallenen Mülls werden wiederverwertet, 12 Prozent verbrannt - und 79 Prozent finden sich auf Deponien wieder oder sind einfach so in die Umwelt gelangt. Vergrößern
    Etwa 9 Prozent des weltweit angefallenen Mülls werden wiederverwertet, 12 Prozent verbrannt - und 79 Prozent finden sich auf Deponien wieder oder sind einfach so in die Umwelt gelangt.
    Fotoquelle: ZDF/Spiegel TV
  • Wo Plastik ist, da sind in der Regel auch Quallen. Ihr Schleim könnte bei der Entsorgung von Plastikmüll helfen, denn er bindet Nanopartikel. Vergrößern
    Wo Plastik ist, da sind in der Regel auch Quallen. Ihr Schleim könnte bei der Entsorgung von Plastikmüll helfen, denn er bindet Nanopartikel.
    Fotoquelle: ZDF/Spiegel TV
  • Von 1950 bis 2015 sind weltweit rund 6,3 Milliarden Tonnen Plastikmüll angefallen. Vergrößern
    Von 1950 bis 2015 sind weltweit rund 6,3 Milliarden Tonnen Plastikmüll angefallen.
    Fotoquelle: ZDF/Greenpeace
  • Logo: "planet e.". Vergrößern
    Logo: "planet e.".
    Fotoquelle: ZDF/Corporate Design
Report, Dokumentation
planet e.: Der Plastik-Fluch

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
Altersfreigabe
6+
ZDFinfo
Sa., 18.08.
08:00 - 08:30
Wie wir unseren Planeten vermüllen


Die Reihe beschäftigt sich mit Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dabei sieht das Konzept nicht vor, nur Probleme anzuprangern, sondern sich auf die Suche nach sinnvollen Lösungsansätzen zu begeben.
Plastik ist überall! 2050 soll es mehr Plastikmüll im Meer geben als Fische. Mikroplastik ist im arktischen Eis ebenso wie in unserer Nahrungskette. Ersticken wir im Plastik? Es ist Wunderwerk und Teufelszeug zugleich: Plastik. Einerseits vielfältig einsetzbar, preisgünstig und unglaublich haltbar. Andererseits verantwortlich für ein globales Problem. Denn jeden Tag landet mehr Plastikmüll in der Natur, in Flüssen und Ozeanen. Mittlerweile befindet sich der einst gefeierte Kunststoff überall auf dem Planeten - als riesige Müllstrudel in den Meeren. Insgesamt wurden auf der Erde bisher rund 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Verpackungen machen den Großteil des Mülls aus. Mit durchschnittlich 220 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf waren die Deutschen 2014 sogar Europameister. Die Wiederverwertung von Plastik funktioniert allen politischen Bemühungen zum Trotz mangelhaft. Umweltaktivisten wie der Holländer Merijn Tinga haben dem Plastikmüll den Kampf angesagt. Der niederländische Biologe surft mit einem Board aus alten Plastikflaschen auf Flüssen und Meeren. Mit seiner Aktion "From Source to Sea", bei der er im Sommer 2017 den Rhein von der Quelle bis zur Mündung "durchpaddelt" hat, will er Bewusstsein schaffen für die Verschmutzung unserer Gewässer. "Rheines Wasser" hat ein Chemie-Professor aus dem Schwarzwald sein Projekt im Jahr zuvor genannt: Andreas Fath ist durch den Rhein geschwommen und hat immer wieder Proben entnommen. Das Ergebnis: Mikroplastik ist auch im Fluss der Deutschen eine Konstante. Aber warum hat das ökologische Bewusstsein immer noch nicht dazu geführt, dass der Plastikberg abgetragen wird, sondern im Gegenteil stetig steigt? "planet e." begleitet Aktivisten, Wassersportler und Wissenschaftler und geht der Frage nach, wie groß die Gefahr durch Mikroplastik ist.


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