planet e.: Volle Fahrt aufs Abstellgleis

  • Österreich und Schweiz gelten als Vorbilder in Sachen Güterverkehr. In Wörgl, kurz hinter der deutsch-österreichischen Grenze, sorgt die "Rollende Landstraße" dafür, dass weniger Lkw auf den österreichischen Autobahnen unterwegs sind. Vergrößern
    Österreich und Schweiz gelten als Vorbilder in Sachen Güterverkehr. In Wörgl, kurz hinter der deutsch-österreichischen Grenze, sorgt die "Rollende Landstraße" dafür, dass weniger Lkw auf den österreichischen Autobahnen unterwegs sind.
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Natur + Reisen, Natur + Umwelt
planet e.: Volle Fahrt aufs Abstellgleis

Infos
Originaltitel
planet e.
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2019
ZDFinfo
Sa., 15.02.
07:55 - 08:25


Immer mehr Lkw sind auf unseren Autobahnen unterwegs, verschmutzen die Umwelt und sorgen für Stau. Dabei gibt es eine Alternative: die Bahn. Doch für den Gütertransport ist sie unattraktiv. Mehr als 70 Prozent aller Güter in Deutschland werden mit dem Lkw transportiert - und nur 17 Prozent mit der Bahn. Trotz ambitionierter Klimaziele investiert der Bund bisher vor allem in den Straßenverkehr und kaum in die Schiene. Das hat Folgen: Den Satz "Schon wieder Stau!" hört man nicht nur auf der Autobahn, sondern auch im Güterzug. "planet e." begleitet einen Güterzug von Wuppertal bis Verona - vom Beladen über Grenzkontrollen bis zur Ankunft am Zielbahnhof. Und eben auch im Stau. Da am deutschen Schienennetz jahrelang gespart wurde, kommt es auf den wenigen übrig gebliebenen Gleisen und vor allem an Knotenpunkten oft zu Verzögerungen. Experten wie der Verkehrswissenschaftler Christian Böttger von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin fordern: Damit der Güterzug für Logistiker eine attraktive, pünktliche Option wird, muss das Schienennetz dringend ausgebaut und modernisiert werden. Deutschlands Nachbarländer haben uns einiges voraus: In der Schweiz werden rund 40 Prozent des Güterverkehrs über die Schiene transportiert. Betrachtet man nur die Alpenregion, sind es sogar 70 Prozent. Das lässt sich die Regierung einiges kosten: Jährlich werden in der Schweiz umgerechnet 365 Euro pro Person für den Schienenverkehr ausgegeben. Zum Vergleich: In Deutschland sind es nur 64 Euro. Auch Österreich nimmt im europäischen Schienengüterverkehr eine führende Rolle ein. Um die Lkw von der Straße zu holen, setzt das Alpenland die sogenannte rollende Landstraße ein: Direkt nach der deutsch-österreichischen Grenze können Lkw auf einen Güterzug auffahren, der sie im Huckepack durch ganz Österreich bis nach Italien bringt. Kann dieses Konzept auch in Deutschland funktionieren? Wer ist verantwortlich für das Ungleichgewicht zwischen Schiene und Straße in Deutschland? Warum ist es für Logistiker so viel billiger, ihre Waren mit dem Lkw zu transportieren statt mit dem Güterzug? Und was können wir tun, um den Warenverkehr umweltverträglicher zu machen? "planet e." macht sich auf die Suche nach Lösungen.

Thema:

Thema: Volle Fahrt aufs Abstellgleis: Über das Verschwinden der Güterzüge



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