Im Allgäu müssen die Kommissare Kluftinger (Herbert Knaup) und Hefele (Jockel Tschiersch) den Raub eines wertvollen Relikts verhindern und einen Mord aufklären.

Viel bereut Kommissar Kluftinger aus seiner ersten Dienstzeit nicht. Klar: Fehler macht in jungen Jahren jeder, und so gab es auch für ihn zu Beginn seiner Karriere den ein oder anderen unaufgeklärten Fall - etwa der um eine gestohlene Kirchen-Reliquie, die Monstranz des St. Magnus, die er einst nicht wiederbeschaffen konnte. In einer großen Ausstellungseröffnung kehrt das Relikt nun Jahrzehnte nach dem damaligen Raub zurück nach Hause. Doch bald schon häufen sich die Indizien, dass es eine Diebesbande erneut auf das wertvolle Stück abgesehen hat. Das will der Kommissar verhindern - und sucht Hilfe bei einem der damaligen Kunsträuber, Heinz Rösler (Fred Stillkrauth). Gleichzeitig muss Kluftinger den Mord an einer alten Dame aufklären, der irgendwie mit dem geplanten Raub in Verbindung zu stehen scheint.

Teamwechsel

Das Werk basiert auf dem sechsten Teil der "Kluftinger"-Heimatkrimireihe der beiden Schriftsteller Michael Kobr und Volker Klüpfel, die sich um den gleichnamigen Hauptkommissar dreht, wobei die Bücher in keiner chronologischen Reihenfolge verfilmt wurden. So ist "Schutzpatron" zwar Kluftingers sechster Fall, doch erst sein vierter TV-Auftritt. Die Regie übernahm erstmals Lars Montag, der damit den mehrfach mit dem "Grimme-Preis" und "Deutschen Fernsehpreis" ausgezeichneten Rainer Kaufmann ("In aller Stille", "Operation Zucker") ablöste.