Im Urlaub trifft Göran (Folke Sundquist) auf die 17-jährige Kerstin (Ulla Jacobsson). Sie verlieben sich ineinander, doch das Schicksal schlägt unerwartet zu.

Nachdem Göran sein Abitur hinter sich gebracht hat, zieht es ihn zu seinem Onkel Persson (Edvin Adolphson) aufs Land, um erst einmal zur Ruhe zu kommen. Doch mit der Entspannung ist es vorbei, als er das Dorfmädchen Kerstin (Ulla Jacobsson) kennenlernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Auch die junge Dame erwidert seine Gefühle. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht das Gespött der Bewohner, die von dieser unbekümmerten Verbindung absolut nicht angetan sind. Allen voran Kerstins Eltern und der Pfarrer wollen die Unmoral unterbinden. Doch die beiden lassen sich nicht auseinanderbringen. Dann passiert allerdings etwas Grausames: Als das Liebespaar mit dem Motorrad einen Unfall baut, stirbt Kerstin. Für die Dorfbewohner ist klar: Das muss die Strafe Gottes für ihre Taten sein.

Skandalträchtige Inszenierung

Wie die Liebe der zwei jungen Leute im Werk provozierte, so wurde auch der schwedische Film unter der Regie von Arne Mattsson Anfang der 50er-Jahre aufgrund des Inhalts von Moralvertretern kritisiert. Auch wenn sich die Freizügigkeit im Vergleich zu den heutigen Verhältnissen stark in Grenzen hält, sorgte dies für Aufregung, sowohl im negativen als auch im positiven Sinn. Doch das Gerede um den Skandal sorgte dafür, dass alle Welt die hübsche Schwedin Ulla Jacobsson von nun an kannte.