Der südkoreanische Geheimagent Pyo Jong-sung (Ha Jung-woo) liefert sich in Berlin eine erbitterte Jagd mit seinem Widersacher Dong Myung-Soo (Seung-beom Ryu).

Pyo Jong-sung ist einer der besten Agenten des nordkoreanischen Geheimdienstes. Sein Einsatzort: die deutsche Hauptstadt Berlin, wo er bereits seit Jahren gemeinsam mit seiner Frau Ryŏn Jŏnghŭi (Jun Ji-hyun), die in der Botschaft ihres Heimatlandes arbeitet, lebt. Eines Tages geht eine Mission jedoch gewaltig schief, und Pyo sieht sich plötzlich mitten in einer Verschwörung arabischer Terroristen, russischer Geschäftsmänner und geheimer Organisationen rivalisierender Staaten. Als dann auch noch der südkoreanische Geheimagent Jeong Jin-su (Han Suk-kyu) auf der Bildfläche auftaucht, seine eigene Regierung ihn verrät und ihm seinen Kollegen Dong Myŏngsu als Attentäter auf den Hals hetzt, bleibt Pyo nur die Flucht.

Hohe Reichweite

Mit dem Werk verzeichnete Regisseur Ryoo Seung-wan, der auch das Drehbuch schrieb, seinen bis dato größten Erfolg. Über sieben Millionen Zuschauer lockte er in die koreanischen Kinos - wobei er vor der Premiere versprach, im Internet unveröffentlichtes Filmmaterial zur Verfügung zu stellen, insofern er ein Publikum von drei Millionen Menschen erreiche. Seine eigene Zielsetzung übertraf er damit um mehr als ein Dreifaches. Abgedreht wurde das Werk originalgetreu in Berlin, zudem wurden 40% aller Dialoge in Englisch geführt. Der US-amerikanische Horror- und Science-Fiction-Autor Ted Geoghegan wurde zwecks Übersetzung engagiert.