Die Ermittlungen führen den Polizisten Martin Franzen (Albrecht Abraham Schuch) zu Zeiten der DDR nach Berlin. Der Fall wird für ihn persönlicher als erwartet.

1988 kommt es in Ostdeutschland zu einem mysteriösen Mord. Volkspolizist Martin Franzen ermittelt in dem Fall, einer erschossen Frau, die aus der Ostsee geborgen wird. Es handelt sich dabei um Johanna Schön. Zunächst geht man von einer versuchten Flucht über die Grenze aus, aber irgendetwas scheint an der Theorie nicht zu stimmen. Als ein Zeuge angeblich Suizid begeht, vermehren sich die Widersprüche. Die Stasi reißt den Fall an sich, doch Franzen vermutet, dass dies nicht mit rechten Dingen zugeht, und analysiert unbemerkt weiter. Ein Brief von Johanna lenkt die Spur nach Berlin. Dort begegnet der Polizist der schönen Nina (Hannah Herzsprung). Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Verbindungen zur RAF werden deutlich, doch was hat es damit auf sich? Wider aller Vernunft schließt sich Martin Franzen mit Nina zusammen.

Wie ein Labyrinth

Basierend auf dem Roman "Innere Sicherheit" von Christa Bernuth inszenierte Franziska Meletzky den Thriller, der durch einen rätselhaften Fall begeistert. So undurchsichtig die Ermittlungen auch verlaufen, genauso tappt der Zuschauer stets im Dunklen und wird immer wieder von unerwarteten Erkenntnissen und Handlungen der Figuren überrascht. Hannah Herzsprungs Charakter verleiht dem Werk einen zusätzlichen geheimnisvollen Zug und die Schauspielerin beweist erneut, mit welchem besonderen Talent sie geboren wurde.