Wer wenn nicht wir

  • Bernward Vesper (August Diehl) erwischt Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) und Andreas Baader (Alexander Fehling) im Bett. Vergrößern
    Bernward Vesper (August Diehl) erwischt Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) und Andreas Baader (Alexander Fehling) im Bett.
    Fotoquelle: WDR/SWR/zero one film/Markus Jans
  • Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) und Bernward Vesper (August Diehl) bei ihrer Verlobung. Vergrößern
    Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) und Bernward Vesper (August Diehl) bei ihrer Verlobung.
    Fotoquelle: WDR/SWR/zero one film/Markus Jans
  • Bernward Vesper (August Diehl) erwischt Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) und Andreas Baader (Alexander Fehling) im Bett. Vergrößern
    Bernward Vesper (August Diehl) erwischt Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) und Andreas Baader (Alexander Fehling) im Bett.
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  • Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) mischt sich ein, als Bernward Vesper (August Diehl) auf der Frankfurter Buchmesse interviewt wird. Vergrößern
    Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) mischt sich ein, als Bernward Vesper (August Diehl) auf der Frankfurter Buchmesse interviewt wird.
    Fotoquelle: WDR/SWR/zero one film/Markus Jans
Spielfilm, Drama
Wer wenn nicht wir

Infos
Originaltitel
Wer wenn nicht wir
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2011
Kinostart
Do., 10. März 2011
DVD-Start
Do., 13. Oktober 2011
WDR
Di., 04.10.
22:10 - 00:05


Der Film erzählt, wie sich Bernward Vesper (August Diehl), Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) und Andreas Baader (Alexander Fehling) gegen das System wehren.

Kurz vor der Wende formieren sich immer mehr Menschen in Organisation, um andere für den Kampf gegen den kommunistischen DDR-Staat zu mobilisieren. Dazu gehören auch Bernward, Gudrun und Andreas. Sie verbindet einerseits die gemeinsame Ideologie, die sie mit immer radikaler werdenden Methoden vermitteln wollen; Bernward und Gudrun andererseits auch die Liebe zueinander. Doch mit der Zeit werden die einst rechtschaffenden jungen Aktivisten geradezu fanatisch, und ihre Bestrebung, die Welt zu verbessern, endet in einem Terroranschlag.

Historisch angehaucht

Das Drama ist eine Zeitreise in die deutsche Vergangenheit, während der dem Zuschauer nicht nur die politischen, sondern auch die intellektuellen Spannungen vor Augen geführt werden. Der Film versucht sich dabei an einer Erklärung, warum die Ereignisse der 60er-Jahre derart eskalieren konnten. Regisseur Andreas Veitel greift in seinem Debüt auf allerhand Fakten und Thesen zurück, die er zum Einen selbst zusammengetragen hat und die zum Anderen auf der Studie "Vesper, Ensslin, Baader - Urszenen des deutschen Terrorismus" von Gerd Koenens basieren. Der Streifen verkommt dadurch aber keineswegs zum Dokumentarfilm. Denn im Fokus steht zugleich psychologisch-Menschliches: Das Lebensgefühl der Charaktere und ihre Suche nach Identität.

Gute Kritik

Der Streifen hat ein ähnliches Sujet wie "Der Baader-Meinhoff-Komplex", der ebenfalls die Entstehung der "RAF" thematisiert. "Die Zeit" urteilte jedoch, dass "Wer wenn nicht wir" der gelungenere sei.

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Wer wenn nicht wir" finden Sie hier.


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