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Fotoquelle: dmb
Report, Film/Kino/TV
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VPS-Datum: 14.09.2017
MDR
Do., 14.09.
00:35 - 01:40


"unicato" widmet sich Sonderformaten bewegter Bilder. Schon in der Geschichte der Fotografie hat sich das Format nach dem Inhalt gerichtet. Fotos haben zunächst das teure, gemalte Porträt abgelöst, es kamen Doppelporträts, Gruppenbilder und schließlich weitläufige Landschaften hinzu. Sehr viel später verführte uns das Polaroid zum schnellen Spiel mit Fotoformen und Bildausschnitten. Die Geschichte des Kinos begann in Theatern und auf Jahrmärkten und nutzte deren breite Bühnenformate bis hin zu Cinemascope und IMAX Kino. Das Fernsehen folgte mit querformatigen, fast quadratischen Bildern. 4:3 erwies sich als klassischer Konsens für Nachrichtenbilder, Interviews, Bühnenshows und Spielfilme. Die Sehnsucht nach mehr Seherlebnis in hoher Qualität und großem Kino brachte uns schließlich zu 16:9. Heute, im Zuge der Digitalisierung und der damit verbundenen Mobilität digitaler Bilder und Screens erlebt die Idee, dass sich das Format an Inhalt und Raum orientiert, eine Renaissance. Man kann mit dem Handy im Hochformat filmen, schließlich diente seine Videofunktion zunächst für Telefonkonferenzen im Porträtformat. Mobile Apps wie Instagram, Periscope, Snapchat taten ihr Übriges. In den Metropolen sind wir von hochformatigen Werbescreens umgeben und können Rund - und Kuppel-Projektionen bei Events genießen. Screens zur Sportberichterstattung sollen drehbar sein. Die Formate werden befreit. "unicato" stellt anschaulich Sonderformate, die vom 16:9-Format abweichen, vollformatig vor. Das Spektrum reicht von einem quadratischen Musikvideo aus den 80er Jahren über spannende Filmbilder in 4:3 bis hin zum vertikalen Musikfilm und einem Rundformat. In der Moderation begleitet Markus Kavka in klassischem 16:9 Format die Sendung und ist im Gespräch mit Experten: Jens Becker, Professor für Drehbuch an der Filmuniversität "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg; Micky Remann, Honorarprofessor für Immersive Medien an der Bauhaus-Universität Weimar und Direktor eines Fulldome Festivals; Friedrich Liechtenstein, Künstler und Direktor eines vertikalen Filmfestivals. Die Moderationen und die Bilder schaffen anschauliche Erläuterungen und Überleitungen zum jeweiligen Sonderformat.

Thema:

Sonderformate

"unicato" widmet sich Sonderformaten bewegter Bilder. Schon in der Geschichte der Fotografie hat sich das Format nach dem Inhalt gerichtet. Fotos haben zunächst das teure, gemalte Porträt abgelöst, es kamen Doppelporträts, Gruppenbilder und schließlich weitläufige Landschaften hinzu. Sehr viel später verführte uns das Polaroid zum schnellen Spiel mit Fotoformen und Bildausschnitten. Die Geschichte des Kinos begann in Theatern und auf Jahrmärkten und nutzte deren breite Bühnenformate bis hin zu Cinemascope und IMAX Kino. Das Fernsehen folgte mit querformatigen, fast quadratischen Bildern. 4:3 erwies sich als klassischer Konsens für Nachrichtenbilder, Interviews, Bühnenshows und Spielfilme. Die Sehnsucht nach mehr Seherlebnis in hoher Qualität und großem Kino brachte uns schließlich zu 16:9. Heute, im Zuge der Digitalisierung und der damit verbundenen Mobilität digitaler Bilder und Screens erlebt die Idee, dass sich das Format an Inhalt und Raum orientiert, eine Renaissance. Man kann mit dem Handy im Hochformat filmen, schließlich diente seine Videofunktion zunächst für Telefonkonferenzen im Porträtformat. Mobile Apps wie Instagram, Periscope, Snapchat taten ihr Übriges. In den Metropolen sind wir von hochformatigen Werbescreens umgeben und können Rund - und Kuppel-Projektionen bei Events genießen. Screens zur Sportberichterstattung sollen drehbar sein. Die Formate werden befreit. "unicato" stellt anschaulich Sonderformate, die vom 16:9-Format abweichen, vollformatig vor. Das Spektrum reicht von einem quadratischen Musikvideo aus den 80er Jahren über spannende Filmbilder in 4:3 bis hin zum vertikalen Musikfilm und einem Rundformat. In der Moderation begleitet Markus Kavka in klassischem 16:9 Format die Sendung und ist im Gespräch mit Experten: Jens Becker, Professor für Drehbuch an der Filmuniversität "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg; Micky Remann, Honorarprofessor für Immersive Medien an der Bauhaus-Universität Weimar und Direktor eines Fulldome Festivals; Friedrich Liechtenstein, Künstler und Direktor eines vertikalen Filmfestivals. Die Moderationen und die Bilder schaffen anschauliche Erläuterungen und Überleitungen zum jeweiligen Sonderformat.



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