Der High-School-Student Todd beschäftigt sich mit den Greueltaten der Nazis im Dritten Reich. Dabei entdeckt er zufällig ein Foto. Auf dem Bild ähnelt ein KZ-Aufseher auf erstaunliche Weise einem Bewohner in Todds Heimatort. Der Junge forscht nach und bringt in Erfahrung, dass der alte Mann tatsächlich seit Jahren unter falschen Namen in den USA lebt. Als Todd den Alten nach seiner Vergangenheit ausfragt, lässt er sich auf ein gefährliches Spiel ein...

Vor allem dank der starken Leistung von Ian McKellen als alter Nazi-Scherge ist Regisseur Bryan Singer nach "Die üblichen Verdächtigen" erneut ein faszinierendes Werk gelungen. Dabei setzt er weniger - wie man bei einer Stephen King-Verfilmung vermuten könnte - auf Horrorelemente als auf eine genaue Charakterzeichnung. Das Ganze ist äußerst unkonventionell inszeniert, doch einige geschmacklose Szenen dürften bei dem einen oder anderen ein unwohles Gefühl erzeugen.