Der Erfinder Beaumont wird seines Lebenswerks und der Liebe seiner Frau beraubt - von Baron Regnard. Als er den so ehrenhaft erscheinenden Dieb vor den versammelten Wissenschaftlern seiner Akademie anzeigt, wird er nur gnadenlos ausgelacht. Zur Witzfigur degradiert, beschließt Beaumont, mit einem Zirkus auf Wanderschaft zu gehen, um dort als Clown aufzutreten. Seine Nummer heißt: "Der Mann, der die Ohrfeigen bekam". Auf der Tournee verliebt er sich in die wunderschöne Kunstreiterin Consuelo. Doch als er ihr seine leidenschaftliche Liebe gesteht, lacht sie ihn schallend aus...

Der große Lon Chaney - er war während der Stummfilm-Ära vor allem durch seine Wandlungsfähigkeit im Horror-Genre berühmt - in der Rolle des enttäuschten Wissenschaftlers, der in das Kostüm eines Clowns schlüpft. Der schwedische Regisseur Victor Sjöström, der 1923 dem Ruf Hollywoods folgte, zeigt hier ein in jeder Hinsicht erstaunliches Werk. Denn er wartet nicht nur mit vielen technischen Finessen auf, sondern durchzieht die Geschichte über die Erniedrigung und die daraus resultierende Rache eines Mannes mit bitterer Ironie. Sjöström schuf später mit "Der Fuhrmann des Todes" (1920), "Der scharlachrote Buchstabe" (1925) und "Der Wind" (1927) weitere Meilensteine des Films.