Das 1953 mit dem Oscar als bester Dokumentarfilm ausgezeichnete Werk aus dem Hause Disney zeigt das aufregende Leben in der "großen amerikanischen Wüste', die sich von Oregon bis Mexiko und von Kalifornien bis Texas erstreckt. Hier sind Sehenswürdigkeiten wie das Death Valley, der Salton-See und die Yuma-Sanddünen zu bestaunen. Doch diese Touristenattraktionen bilden nur die Kulisse für die wahren Sensationen, die die Tier- und Pflanzenwelt in der Wüste zu bieten haben. Hier, wo kein Mensch je seinen Fuß hingesetzt hat, ist eine ursprüngliche und äußerst vielfältige Welt der Wunder erhalten geblieben, in der die Lebewesen unglaubliche Fähigkeiten entwickelt haben, um zu überleben.

Es gibt Pflanzen, die ihre Blätter in Dornen verwandelt haben und Vögel, denen diese Dornen als Dolche zur Verteidigung ihrer Nester dienen. Einer der komischen "Helden" des Films ist ein Erdhörnchen, das von den Kameraleuten "Skinny" getauft wurde: ein echter Wüstenclown mit dem Mut eines Löwen. Doch es gibt auch dramatische Momente: den Kampf eines Habichts gegen eine Klapperschlange beispielsweise oder die Auseinandersetzung auf Leben und Tod zwischen David und Goliath in Gestalt einer Wespe und einer Tarantel.

Foto: Disney