1995 begeistere der spanische Meisterregisseur Carlos Saura mit seiner eigenwilligen Betrachtung des spanischen "Flamenco". Nun hat er zu großen Teilen die damalige Crew (Vittorio Storaro an der Kamera, Isidro Munoz als musikalischer Leiter) erneut um sich versammelt, um neben den alt gedienten Meistern (wieder dabei: Gitarrenvirtuose Paco de Lucia) auch neue Talente der Kunst des Flamencos vorzustellen – egal ob Sänger, Musiker oder Tänzer …

Erneut begeistert Saura mit einer betörenden Bildsprache. Entstanden ist diese neue Bestandsaufnahme bemerkenswerter Flamencokünstler in der eindrucksvollen Kulisse des einstigen Weltausstellungspavillons von Sevilla. Diesmal hat der Regisseur noch Kunstwerke von namhaften Malern von Picasso bis Klimt in die atemberaubenden Choreografien einbezogen. So entstand ein faszinierendes Wechselspiel von Bild, Licht, Musik und Tanz. Der assoziative rote Faden: das Leben eines Menschen von der Geburt bis zum Tod. Toll!



Foto: Kairos