Fritz Levy, Sohn eines jüdischen Viehhändlers, emigriert 1939 und kehrt Anfang der 50er Jahre nach Jever zurück. Doch seine "Heimat" findet er nicht wieder. Jahrelang prozessiert er um seinen Besitz. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, setzt sich in den 70er Jahren für die Jugend ein und wird Anfang der 80er Jahre in den Stadtrat gewählt. Journalisten aus aller Welt reisen an, da es sich um den "letzten Juden in Jever" handelt, der sich in den Stadtrat wählen ließ, kurz darauf stirbt Levy. Freunde und andere Jeveraner Bürger setzen das Bild von Fritz Levy wie ein Puzzle aus ihrer Erinnerung zusammen.