Dennis Quaid

Immer noch smart und charming: Dennis Quaid. Vergrößern
Immer noch smart und charming: Dennis Quaid.
Fotoquelle: Jaguar PS/shutterstock.com
Dennis Quaid
Geboren: 09.04.1954 in Houston, Texas, USA

Der Schauspieler Dennis Quaid besitzt zweifellos einige gewinnende Attribute: Er wirkt brav, gut gebaut, charmant und einnehmend. Trotzdem blieb ihm der richtig große Erfolg lange Zeit verwehrt. Als Sohn eines Elektrikers begann er seine Schauspielkarriere bereits zu High-School-Zeiten. Im College nahm er an dramatischem Unterricht teil, stieg aber bereits im Alter von 20 Jahren aus, um seinem älteren Bruder Randy Quaid nach Hollywood zu folgen.

Nachdem Dennis ein ganzes Jahr damit verschwendet hat, einen geeigneten Agenten zu finden und bei Produzenten für eine Rolle zu bitten, bekam er nach einigen Kurzauftritten endlich eine kleinen Part als Kleinstadtjunge in dem Film "9/30/55" (1978). Auch wenn es ein unbefriedigendes Debüt war, so brachte es ihm zumindest weitere Rollenangebote, so etwa in Walter Hills Western "Long Riders" (1979) an der Seite seines Bruders Randy. Einen bemerkenswerten Auftritt hatte er 1979 auch in dem Drama "Vier irre Typen". Neben der herausragenden Rosanna Arquette spielte er in Anthony Pages Melodram "Johnny Belinda" einen Dorf-Rowdy, der durch eine Vergewaltigung eine Lawine dramatischer Ereignisse aus, bevor ihm mit der Rolle des Astronauten Gordo Cooper in "Der Stoff, aus dem die Helden sind" (1983) von Philip Kaufman der Durchbruch gelang.

Danach folgten viele Hauptrollen. So sah man ihn als kinetisch begabter junger Mann in Joseph Rubens Thriller "Höllische Träume" (1984), der durch einen genialen Plan das Leben des US-Präsidenten retten will, als irdischer Kampfpilot stand er für Wolfgang Petersens Sciencefiction "Enemy Mine - Geliebter Feind" (1985) vor der Kamera, und in Joe Dantes Fantasystreifen "Die Reise ins Ich" (1987) verkörperte Quaid einen Testpiloten, der nebst Ein-Mann-U-Boot auf mikroskopische Größe verkleinert wird, um im Körper eines Kaninchens herumzukurven. Allerdings landet er dann durch ein Versehen in dem Körper eines hektischen Verkäufers. Klasse ist auch Jim McBrides in New Orleans angesiedelter Thriller "The Big Easy - Der große Leichtsinn" (1987), in dem er einen Ermittler gibt, der in einen Hexenkessel aus Gewalt und Korruption gerät.

Erneut ein Thriller folgte mit "Suspect - Unter Verdacht" (1987), der Quaid an der der Seite von Cher und Liam Neeson zeigte, und in Rocky Mortons und Annabel Jankels Genrearbeit "D.O.A. - Bei Ankunft Mord" (1988) war er der Literatur-Professor Dexter Cornell, der nur noch zwei Tage zu leben hat und mit dem Giftmörder abrechnen will. Mit der Jerry Lee Lewis-Biografie "Great Balls of Fire" (1989) erfüllt sich Hobby-Musiker Dennis Quaid einen lang gehegten Traum, auch wenn er hinterher sauer war, dass er nicht selbst singen durfte. Dafür bekam er aber einen Gastauftritt in einem Musikvideo von Jerry Lee Lewis. Danach gehörte zur Besetzung von Mike Nicols' Star besetztem "Grüße aus Hollywood" (1990), ein gelungener Mix aus Melodram1 und Satire, bevor ihn Steve Kloves für sein Drama "Flesh and Bone - Ein blutiges Erbe (1993) vor die Kamera holte. Hier spielte er an der eite seiner zweiten Ehefrau Meg Ryan (1991-2001) den ausgesprochen mieser Typen Sweeny, der mit seinem kleinen Sohn übers Land zieht. Und während er das Kind bei fremden Familien um Hilfe betteln lässt, raubt er sie aus. Eines Tages geht der Trick schief: Sweeny erschießt eine ganze Familie. Ein absoluter Tiefpunkt war allerdings die vollkommen überzogene Actionkomödie "Undercover Blues - Ein absolut cooles Trio" (1993).

Den Doc Holliday gab er im Jahr darauf in Lawrence Kasdans Western "Wyatt Earp - Leben einer Legende" mit Kevin Costner in der Titelrolle, Lasse Hallström gab ihm die Rolle des untreuen Ehemanns von Julia Roberts in der Liebeskomödie "The Power of Love" (1995), während er in [pe.rob_:cohen: Rob Cohen]s erfolgreicher Fantasykomödie "Dragonheart" (1996) einen desillusionierte Ritter der alten Schule spielte, der seinen Unterhalt als Drachentöter verdient, eines Tages aber Freundschaft mit dem sprechenden Drachen Draco schließt. Hervorragend war auch seine Rolle in dem Kriegsfilm "Savior - Soldat der Hölle" (1997), in dem er einen abgestumpften und rauen Söldner der Fremdenlegion gab, der im vom Bürgerkrieg gespaltenen Serbien sein Herz entdeckt. Ebenfalls 1997 spielte er Jeb Stuarts Thriller "Switchback - Gnadenlose Flucht" (1997) einen FBI.-Agenten, der sich mit einem Serienkiller ein trickreiches Katz-und-Maus-Spiel liefert.

Gut aufgelegt zeigte sich Quaid in Oliver Stones Sportler-Drama "An jedem verdammten Sonntag" (1999, mit Al Pacino und Cameron Diaz), und auch in Gregory Hoblits Mysterystreifen "Frequency" (2000) wusste er als längst verstorbener Vater von James Caviezel durchaus zu überzeugen. 2000 besetzte ihn Steven Soderbergh in seinem gefeierten, mit vier Oscars ausgezeichnetem Thriller "Traffic - Macht des Kartells" (2000), bevor Quaid in dem Melodram "Dem Himmel so fern" (2002) den erfolgreichen Chef der lokalen Vertretung eines Fernsehgeräteherstellers gab, der sich in den prüden Fünfzigerjahren als homosexuell outen muss. Die Hauptrolle des Klimatologen Adrian Hall spielte er 2004 in Roland Emmerichs Endzeit-Studie "The Day After Tomorrow". Vollkommen überzeugend ist auch Quaids Rolle als Vater von Scarlett Johansson in "Reine Chefsache", ein wahrer Meisterstreich der Brüder Chris und Paul Weitz. Unnötig war hingegen John Moores "Der Flug des Phoenix" (2004), ein Remake des Robert Aldrich-Der Flug des Phoenix, und die aufgesetzt wirkende Rolle eines Witwers mit acht Kindern in Raja Gosnells Komödie "Deine, meine und unsere" (2005). Schließlich landete Dennis Quaid 2007 wieder im Genre des Thriller: In "8 Blickwinkel" gab er einen Secret-Service-Mann, der die Hintermänner eines Attentats auf den US-Präsidenten ausfindig machen soll. Die Idee und die erste Hälfte von Pete Travis' Regiearbeit sind grandios, doch dann häufen sich leider die Unglaubwürdigkeiten.

Weitere Filme mit Dennis Quaid: "High School-Träume" (1978), "Jede Nacht zählt", "m Sommercamp ist die Hölle los" (beide 1980), "Caveman - Der aus der Höhle kam" (1981), "Der Weiße Hai III" (1982), "Tough Enough" (1983), "Ein Leben voller Leidenschaft" (1988), "Komm und sieh das Paradies" (1990), "Kuck mal, was da brennt" (1993) "Gangland - Cops unter Beschuss" (1996), "Ein Zwilling kommt selten allein", "Everything That Rises" (auch Regie), "Leben und Lieben in L.A.", "Nathan gibt nicht auf" (alle 1998), "Abendessen mit Freunden" (2001), "Die Entscheidung - Eine wahre Geschichte" (2002), "Cold Creek Manor - Das Haus am Fluss" (2003), "Alamo - Der Traum, das Schicksal, die Legende" (2004), "American Dreamz - Alles nur Show" (2006), "Smart People" (2007), "Horsemen" (2008), "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra", "Pandorum" (beide 2009), "Legion" (2010), "Footloose", "Der Dieb der Worte" (beide 2011), "Was passiert, wenn's passiert ist", "Kiss the Coach" (beide 2012).


Zur Filmografie von Dennis Quaid
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