31. Oktober 2003: Am Tunnels Beach auf Kauai/Hawaii paddelt die hoffnungsvolle Nachwuchssurferin Bethany Hamilton früh am Morgen mit ihren Freunden aufs Meer hinaus, um wie so oft auf den spektakulären Wellen zu reiten. Die 13-Jährige ist längst keine Unbekannte mehr in der Surfer-Szene, vielmehr konnte sie bereits einige begehrte Trophäen gewinnen. Doch das Unheil nimmt seinen Lauf, als plötzlich ein Tiger-Hai aus der Tiefe schießt und Bethany den linken Arm unterhalb der Schulter abtrennt ...

Nach der wahren Geschichte der Bethany Hamilton, die den Hai-Angriff überlebte, vier Wochen später bereits wieder auf dem Surfbrett stand und heute zu den weltbesten Surferinnen gehört, entstand dieses Sportlerdrama, das nach Hamiltons Buch "Soul Surfer. Sie gab nicht auf und siegte" vor der eindrucksvollen Kulisse Hawaiis entstand. Doch Regisseur Sean McNamara ("Mission Weltraum") legt zu viel Wert auf eben diese Kulisse und vergisst dabei die Figurenzeichnungen, so dass nicht nur Dennis Quaid und Helen Hunt als Eltern merkwürdig blass bleiben. Zwar gibt AnnaSophia Robb in der Rolle der jungen Surferin ihr Bestes, doch auch sie kann diesen klischeehaften Streifen, dessen Spezialeffekte noch dazu recht armselig sind, nicht retten.



Foto: Disney