Der junge Polizist John Sullivan steckt in der Krise: Er hat mächtig Ärger mit seiner Freundin und außerdem kommt er in einem alten Serien-Killer-Fall irgendwie nicht weiter. Da entdeckt er zufällig das Uralt-Funkgerät seines Vaters und er bekommt tatsächlich Kontakt: mit seinem vor 30 Jahre bei einer Brandbekämpfung tödlich verunglückten Vater! Doch die Ratschläge, die John seinem Vater gibt, verändern die Vergangenheit. So scheinen die beiden Zeitebenen irgendwie miteinander verbunden. Doch was die beiden nicht wissen: Sie lösen Ereignisse aus, die den Mörder munter weiter töten lassen. Das nächste Opfer: Johns Mutter. So müssen Vater und Sohn schließlich gemeinsam dem üblen Serien-Täter das Handwerk legen...

Zeitreisen sind im Sciencefiction-Bereich nicht gerade ungewöhnlich. So gab es seit dem literarischen H.G. Wells-Klassiker "Die Zeitmaschine" - einst eindrucksvoll von Trickmeister George Pal filmisch umgesetzt - in dem Genre immer wieder literarische und filmische Geschichten, die sich mit der Überwindung der 4. Dimension beschäftigten. Doch "Frequency" geht da ganz anders an die Sache: "Zwielicht"-Regisseur Gregory Hoblit gelang mit diesem Mystery-Thriller eine packende und überaus ideenreiche Zeitreise-Variante, in der Wissen und keine Person durch die Zeit geschickt wird. Dank guter Darsteller und einer soliden, zurückhaltenden Inszenierung verzeiht man doch die ein oder andere Übertreibung und das allzu schmalzige Ende.

Foto: Kinowelt