Divinci und Rodriguez arbeiten undercover als Drogen-Cops in New York. Rodriguez hat eine Menge Spielschulden und Divinci träumt davon, sich auf Hawaii zur Ruhe zu setzen. Also verdingen sich die beiden nebenbei selbst als Drogendealer, die die Käufer bei einer arrangierten Schießerei töten. Als sie dabei einen ebenfalls verdeckt arbeitenden Kollegen erschießen, werden ausgerechnet die korrupten Cops beauftragt, ihren eigenen Mord aufzuklären. Da ist guter Rat teuer ...

Jim Kouf, erfolgreicher Drehbuchautor ("Rush Hour", 1998), inszenierte diesen einigermaßen spannenden Polizeithriller. Tupac Shakur ("Poetic Justice", "Gridlock'd - Voll drauf!"), der hier in der Rolle des Rodriguez zu sehen ist, war eine der schillerndsten Gestalten des "Gangsta Rap" und stand seinerzeit am Anfang einer Schauspielerkarriere. Er erlebte die Premiere von "Gangland" nicht mehr: Die Verletzungen durch die Kugeln, die den 25-Jährigen nach dem Besuch eines Schwergewichtsboxkampfes von Mike Tyson am 7. September 1996 in Las Vegas aus einem fahrenden Wagen trafen, waren so schwer, dass er am sechs Tage später verstarb. Der Mord wurde nie aufgeklärt, der einzige Verdächtige wurde im Mai 1998 in Los Angeles ebenfalls erschossen.

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