Die junge Hemel lebt ganz nach ihren Bedürfnissen, wechselt nach Belieben die Sexpartner und eckt mit ihrer oft derben Wortwahl heftig an. Mit ihrem Vater hingegen pflegt sie ein inniges Verhältnis. Auch er hat Beziehungsschwierigkeiten, denn seit dem Tod von Hemels Mutter will er sich nicht mehr binden. So wundert es nicht, dass sich Hemel sogar ganz offensichtlich freut, als ihr Vater seiner neusten Eroberung öffentlich den Laufpass gibt. Doch als die aparte Sophie in sein Leben tritt, scheint sich das zu ändern, sehr zum Ärger seiner Tochter ...

Auch wenn sich Hauptdarstellerin Hannah Hoekstra hier recht freizügig gibt, ändert dies nichts an der allzu nervigen Erzählstruktur, die oft aus interessanten Szenen springt, um in langweiligen und nichtssagenden Einstellungen zu enden. So wird man hier voyeuristisch an Belanglosigkeiten beteiligt, ohne dass einem die Charaktere oder das Gezeigte in irgendeiner Weise tangiert. Nur die sicherlich attraktive Hauptdarstellerin permanent nackt zu zeigen, reicht für eine gute Geschichte nicht aus!



Foto: W-Film/Circle Films