Francis Underwood ist am Ziel - das glaubt der demokratische Kongressabgeordnete zumindest. Denn mit der Amtseinführung des neuen Präsidenten Garrett Walker wähnt auch er seinen neuen Posten als Außenminister als sicher. Doch nicht er erhält letztlich das begehrte Amt, sondern ein anderer. Underwood ist stinksauer - und sinnt auf Rache. Dabei macht er sich seine Kontakte zu sämtlichen wichtigen Leute in Washington zu nutze, sondern spannt auch die ehrgeizige, aber unerfahrene Reporterin Zoe Barnes ein ...

Sehnsüchtig erwartet, startet endlich die vielgelobte und dreifach "Emmy"-prämierte Dramaserie "House of Cards". Hollywood-Regisseur David Fincher, der Kevin Spacey brillant in der Hauptrolle in Szene setzte, erhielt für seine Inszenierung der ersten Folge einen davon. Die Adaption der gleichnamigen BBC Miniserie aus dem Jahr 1990 ist dabei ein Novum: Die Serie ist die erste eigene Produktion des amerikanischen Streaming-Anbieters "Netflix". Eine weitere Besonderheit ist, das sich Underwood alias Spacey mit seinen sarkastischen Bemerkungen direkt an den Zuschauer wendet und somit das alte Theaterprinzip der "Vierten Wand" durchbricht. Freuen darf man sich auch darüber, dass Gespräche um eine dritte Staffel mit den Verantwortlichen bereits angelaufen sind. Zuerst war ungewiss, ob es nach der zweiten und somit nur 26 Folgen überhaupt weitergehen solle, zumal auch Spaceys weiteres Engagement unsicher war.