Ein Beichtvater muß sich schon allerlei anhören. Doch Priester Thomas Fauser bekommt eines Tages nicht den üblichen Sermon über unreine Gedanken aufgetischt: Ein fieser Kerl nimmt im Beichtstuhl Platz und erbittet Absolution für einen Mord an einer Prostituierten. Die Polizei schnallt natürlich wieder mal gar nichts und verhaftet den Falschen. Fauser gerät in einen fürchterlichen Gewissenskonflikt: Einerseits ist er an das Beichtgeheimnis gebunden, andererseits sitzt ein Unschuldiger hinter Gittern. Der resolute Gottesmann schnappt sich eine Waffe und ermittelt auf eigene Faust im Rotlichtviertel. Wenn das mal keine unreinen Gedanken gibt...

Das Thema ist nun nicht gerade neu; schon Hitchcock ließ in "Ich beichte" (1951) Montgomery Clift in Gewissensnöte geraten. Für dieses TV-Spiel wird mal wieder munter drauflos konstruiert, damit am Ende eine möglichst reißerische Story dabei herumkommt. Beichtvater Fauser wird gespielt vom "Bergdoktor" auf Abwegen, Harald Krassnitzer.