Zu Beginn verweilt die Kamera in einem Reservat der Hopi-Indianer, zuerst über Höhlenzeichnungen meditierend, dann majestätisch über die archaische Wüstenlandschaft hinweggleitend. Doch plötzlich ändert sich alles. Die Musik, vorher elegisch bis triumphal, wird immer dissonanter, während gigantische Bagger die Erde aufreißen, hoch aufragende Fabrikschlote die Luft verpesten. Menschen und Autos im Zeitraffer wie Ameisen hektisch durch überfüllte Städte rasen. Der Preis des Fortschritts ist hoch.

Ein Dokumentarfilm, der ausschließlich mit der suggestiven Kraft von Bildern und Musik arbeitet. Die zivilisationskritisch gedachte Montage wirkt heute aber eher esotherisch-verquast. Wer jedoch auf die Minimal-Musik von Philip Glass steht, der dürfte hier schnell in einen faszinierenden Bilderrausch gezogen werden.