Silvi ist 47 und steht vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens, denn nach vielen gemeinsamen Jahren hat sie ihr Mann verlassen. Der Grund: ihr gemeinsames Leben langweilt ihn zutiefst, er will Neues erfahren - allerdings ohne sie. Doch auch Silvi will den entscheidenden Wendepunkt in ihrem Leben nutzen und sucht den Neuanfang. Sie will ihrem emotionalen Chaos begegnen, indem sie sich auf anonymem Sex mit fremden Männern einlässt. Dabei wird sie stets von der Suche nach einem Partner fürs Leben getrieben ...

Gepflegte Langeweile hat einen Namen: Silvi. Muss die Ödnis eines Lebens mit derlei öden Bildern verdeutlicht werden? Langfilmdebütant Nico Sommer hatte wohl John Cassavetes im Kopf, als er dieses fast schon dokumentarische Projekt anging. Aber das Ergebnis über die Folgen vom Ende einer Ehe ist derart zäh und unerträglich, dass es schon an Masochismus grenzt, wenn man den Film bis zum Ende durchhält.



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