Jahr für Jahr besucht Mahdi Fleifel seine Familie im palästinensischen Flüchtlingslager Ain el-Helweh - "Süßer Frühling" - im Libanon. Hier verbrachte der Filmemacher selbst seine Kindheit, bis er nach Dänemark fliehen konnte. 70.000 Menschen warten hier auf eine Rückkehr nach Palästina und versuchen sich in der Fremde, mitten im Provisorium, ein Stück Normalität aufzubauen und dabei die Traditionen nicht zu vergessen.

Über Jahrzehnte hat Fleifels Familie fleißig privates Video-Material produziert. Mit diesen Videos gibt Mahdi Fleifel einen detaillierten Einblick in das Leben im Exil und zeigt, dass der größte Feind nicht Israel heißt, sondern Resignation ...

Friedensfilmpreis der Berlinale

Bereits seit Jahrzehnten hält der Nahostkonflikt an und ein Ende ist nicht in Sicht. Der in dänisch-palästinensische Filmemacher Mahdi Fleifel wirft in dieser mehrfach preisgekrönten Dokumentation, die bereits im September 2012 beim Toronto International Film Festival Premiere feierte, einen Blick in eines der palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon. Einige Palästinenser leben dort seit nunmehr 66 Jahren. Obwohl seine Familie aus dem Flüchtlingslager Ain el-Helweh stammt, ist es für Fleifel ein Blick von Außen. Ein sehr interessanter Blick, der vor den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten an Brisanz gewinnt. "A World Not Ours" wurde 2013 mit dem Friedensfilmpreis der Berlinale ausgezeichnet.