Während die Wüste täglich wächst, nimmt die Überlebenschance der Menschen an deren Rand stetig ab. Hitze und Dürre sorgen für lebensbedrohenden Wassermangel. So entschließt sich der Dorflehrer Rahne mit seiner Familie, der Heimat den Rücken zu kehren und nach Osten zu ziehen. Die Reise erweist sich als überaus beschwerlich und fordert bald schon ein erstes Opfer...

Trotz der oft beeindruckenden Wüstenbilder gelingt es der belgischen Filmemacherin Marion Hänsel nicht, die häufigen brutalen Schicksalsschläge so zu dramatisieren, dass der Betrachter paralysiert im Sessel sitzt. Im Gegenteil: das Erzählte plätschert derart lahm vor sich hin, dass man beinahe einzuschlafen droht. Schade, hätte man hier doch eine Menge über Leben und Lebensweise auf dem afrikanischen Kontinent vermitteln können.

Foto: Kinowelt