Offiziell war Mission Apollo 17 die letzte, die auf dem Mond gelandet ist. Doch auch die angeblich gestrichene Apollo-18-Mission hat stattgefunden, der wahre Grund des Unternehmens wurde jedoch verschwiegen. Denn als die Astronauten den Mond betreten, bemerken sie bald, dass sie nicht alleine sind. Tatsächlich finden sie ein sowjetisches Landungsshuttle und kurz darauf einen toten Kosmonauten. Schon bald stellt sich heraus, dass angebliche Gesteinsproben einen Eigenleben führen, den Kosmonauten auf dem Gewissen haben und nun auch den Amerikanern auf die Pelle rücken ...

Regisseur Timur Bekmambetov ("Wächter der Nacht", "Wanted") fungierte hier als Produzent. Er griff das Gerücht um den aus Finanzierungsproblemen von der NASA offiziell abgesagten Mondflug der Apollo 18 auf und spann daraus eine Mischung aus Sciencefiction und Horror. Das Konzept folgt dem "Found-Footage"-Prinzip. Angeblich wurde Filmmaterial von Servern geladen und zu diesem Film zusammen geschnitten. Doch das schlechte Material nervt auf Dauer und lässt schnell erkennen, dass dadurch lediglich der Finanzmangel kaschiert werden soll. Was noch halbwegs spannend beginnt und Tatsachen mit Verschwörungstheorien verbindet, wird dann leider zu einem der üblichen Horrorstreifen ohne Sinn und Verstand. Dem Spanier Gonzalo López-Gallego hätte man ein besseres Sujet für sein Regiedebüt gewünscht.



Foto: Senator