Erik und Phillip sind gute Freunde und haben gemeinsame Interessen. Beide versuchen sich als Schriftsteller. Doch während Phillips erstes Werk direkt einen Verleger findet, ist Erik von seinem Talent weniger überzeugt. Phillip steigt der Erfolg im wahrsten Sinne des Wortes zu Kopfe und er verliert sich in Depressionen bis zum völligen Zusammenbruch. Danach muss er sich im Leben neu orientieren – ihm zur Seite steht Erik, der überraschend auch einen Verleger findet...

Das mehrfach preisgekrönte Kinodebüt des Norwegers Joachim Trier besticht durch seine enorme Intensität. Die Geschichte über eine tiefe Freundschaft, der misslungene Start ins richtige Leben und über die Orientierung junger Menschen auf der Suche nach einem Platz in der Gesellschaft ist brillant gespielt und mitunter leicht verschachtelt erzählt. Also kein Kino zum gemütlich Zurücklehnen, sondern eines, bei dem man auch schon mal den Verstand bemühen muss.

Foto: MFA (24 Bilder)