Der 16-jährige Martín steckt mitten in der Pubertät und weiß noch nicht so genau, wie es um seine Sexualität bestellt ist. Allerdings bemerkt er besonders im Schwimmunterricht, dass ihn die athletischen Körper seiner Mitschüler nicht kalt lassen. Noch dazu fühlt sich Martín schon bald zu seinem Sportlehrer Sebastián hingezogen. Das hat unvorhersehbare Folgen ...

Bereits in seinem Erstling, dem Drama "Plan B", schilderte der argentinische Regisseur Marco Berger die Geschichte einer homosexuellen Beziehung. Berger, der sich offen zu seiner eigenen Homosexualität bekennt, geht in "Ausente" nun noch einen Schritt weiter, denn in seinem Drama verwendet er Elemente des Thrillers, denn der Schüler ist sich seiner Liebe zu Männern recht schnell bewusst und verwickelt seinen Lehrer auf mitunter perfide Art und Weise aus ein Netz aus Nähe und Abwesenheit, Schweigen und Lügen. Für argentinische Verhältnisse sicher ein mutiges Werk, haben sich derartige Dramen hierzulande sicher schon mehrfach ereignet. "Ausente" wurde bei den Berliner Filmfestspielen 2011 mit dem Teddy Award für den besten schwul-lesbischen Film ausgezeichnet.



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