Überall in städtischen Peripherien, zwischen Schnellstraßen, Schrottplätzen und Brachflächen, unter Brücken oder an verlassenen Baggerseen erobern sich Menschen die Landschaft zurück, schaffen neue, für viele unbekannte Lebensräume - ihren persönlichen Garten Eden. Wie etwa Günther und Klaus, die sich zum Philosophieren in ein kleines Kämmerchen unter die Erde zurückziehen ...

Das Filmemacher-Duo Jörg Haaßengier und Jürgen Brügger hat sich im Umland von Köln in dieses vermeintliche Niemandsland begeben, in dem sich Menschen ihr eigenes kleines Paradies aufgebaut haben. Ohne ihre Bilder zu kommentieren, streifen die Filmemacher durch zum Teil unwegsames Gelände und spüren Menschen auf, die ihre Sehnsüchte in ihrem eigenen "Garten Eden" leben. Allerdings erfährt man herzlich wenig über ihre Protagonisten und deren Beweggründe, sich ins Niemandsland zurückzuziehen.





Foto: RealFiction