1945, irgendwo in Schottland, ein kleines Bergarbeiter-Dorf: Hier wächst der kleine, achtjährige Jamie in bettelarmen Verhältnissen auf. Sein Leben ist von dem Verlust geliebter Menschen und Tiere geprägt, noch dazu wird er nach dem Tod der Großmutter zu entfernten Verwandten abgeschoben. Erst in einem Internat scheint es ihm endlich besser zu gehen ...

Seine Trilogie machte ihn berühmt: den 1934 in Schottland geborenen Filmemacher Bill Douglas, der zunächst Bergarbeiter war, bevor er sich entschloss, im Alter von 25 Jahren nach London zu gehen, um Schauspieler zu werden. Mit der zwischen 1972 und 1976 entstandenen Trilogie ("My Childhood", "My Ain Folk", "My Way Home") zeigt Douglas in eindringlichen Bildern seine verlorene Kindheit und Jugend, denn er lehnte sein Werk eng an seine eigene Biografie an. Mit kleinem Budget und Laienschauspielern in seinem Heimatort Newcraighall gedreht, erreichen die Schwarzweiß-Bilder und die bewusst langen Einstellungen der Trilogie eine eigene, beinahe expressionistische Qualität. Bill Douglas verstarb 1991 im Alter von nur 57 Jahren an Krebs.





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