Briefträger Titus Müller kann sein Glück nicht fassen, als ihm seine verstorbene Tante Anna Hackbusch die Dackeldame Ambrosia vermacht. Zwar kann er Hunde nicht ausstehen, weil sie sich auf seinem täglichen Arbeitsweg regelmäßig in seiner Hose verbeißen, doch Ambrosia ist die Alleinerbin des riesigen Hackbusch-Vermögens. Bis zu ihrem Tod darf Titus über die Millionen verfügen. Prompt hängt er seinen Beruf an den Nagel und wirft das Geld mit vollen Händen um sich. Seine Frau ist von dem Wandel wenig begeistert, denn Titus wird nicht nur verschwenderisch und hochnäsig, sondern glaubt auch, sich eine Geliebte zulegen zu müssen. Doch dann sirbt Ambrosia plötzlich ...

Ein typischer FÜnfzigerjahre-Spaß von John Reinhardt und Heinz Rühmann nach dem Drehbuch des Autorenduos Eberhard Keindorff und Johanna Sibelius, das ihm zwölf Jahr später auch die Komödie "Hokuspokus - Oder: Wie lasse ich meinen Mann verschwinden?" auf den Leib schrieb. In "Briefträger Müller", Heinz Rühmanns erster Farbfilm, konnte der Mime so richtig schön aufdrehen und gibt einmal mehr mit Inbrunst den kleinen Mann, der sich plötzlich als Herr einen riesigen Vermögens sieht.

Foto: Kinowelt