So kann's gehen: Der homosexuelle Pedro aus Madrid führt ein sorgenfreies Leben zwischen seiner gut laufenden Zahnarztpraxis und seinen exzessiven nächtlichen Aussschweifungen mit häufig wechselnden Partnern. Doch eines Tages ist es damit vorbei, als seine durchgeknallte Schwester Violeta mit ihrem elfjährigen Sohn Bernardo bei ihm auftaucht. Sie ist auf dem Weg nach Indien und ihr Bruder soll 14 Tage auf den Neffen aufpassen. Zunächst läuft auch alles wie am Schnürchen, doch dann erreicht Pedro die Nachricht, dass seiner Schwester in Indien 30 Jahre Haft wegen eines Drogenvergehens drohen. Zunächst geschockt, stellt sich Pedro seiner neuen erzieherischen Aufgabe...

Mit einigen recht freizügigen Sexszenen drehte der spanische Regisseur Miguel Albaladejo diese Entwicklungsgeschichte, die besonders von der Darstellung der liebenvollen Annäherung zweier so unterschiedlicher Menschen wie Pedro und Bernardo lebt. Albaladejo verzichtet dabei auf die gängigen Klischees anderer Filme, die sich ebenfalls mit dem Thema Homosexualität beschäftigen, und legt den Focus ganz auf die außergewöhnliche Beziehung und zärtliche Annäherung von Onkel und Neffe.

Foto: Salzgeber