In einem italienischen Gefängnis willman Shakespeares "Julius Cäsar" aufführen. Nachdem der Direktor den Insassen das Projekt unterbreitet hat, nimmt ein Theaterregisseur ein Casting vor. Während der anschließenden Proben merken die Häftlinge schnell, dass das Unterfangen jeden von ihnen verändern wird. Tatsächlcih hilft einigen Shakespeare sogar, sich mit den darzustellenden Figuren zu identifizieren und schließlich auch Gefühle und starke Emotionen zuzulassen ...

Die italienischen Regiebrüder Paolo und Vittorio Taviani begaben sich mit Kameras in die römische Strafanstalt Rebibbia und begleiteten das ambitionierte Projekt von Beginn an. Das Ergebnis - eine ungewöhnliche Interpretation des Stückes - kann sich durchaus sehen lassen. Wenn man sich durch den zähen und wenig interessanten Anfang gequält hat, überraschend die erstaunlich guten Laiendarsteller und deren ungewohnte Interpretation des Dramas.



Foto: Camino