Die Wahl-Genferin Julie Fellay beschließt, zum elterlichen Bauernhof im Wallis zurückzukehren und dort zu erreichen, was ihrem Vater nie gelungen ist: Sie will den örtlichen Großbauern und Erzrivalen Prospère Carron beim Kuhkampf, dem berühmten "Kampf der Königinnen", schlagen. Bei einer Versteigerung setzt Julie ihr ganzes Vermögen ein, um Glorieuse, eine wunderschöne, bisher noch nie besiegte Kuh zu kaufen und Carrons Gebot zu übertrumpfen. Aber Glorieuse versagt nicht nur beim ersten Kampf, es kommt viel schlimmer: Am nächsten Morgen liegt sie tot im Stall. Julie ist verzweifelt. Als sie jedoch feststellen muss, dass Glorieuse ermordet wurde, flammt ihr Kampfgeist wieder auf...

Pierre-Antoine Hiroz drehte mit "Der Kampf der Königinnen" einen recht lustigen, aber nur teilweise gelungenen Heimatfilm. Denn allzu vorhersehbar ist die Handlung, und die Inszenierung kommt stellenweise doch recht grobschlächtig daher. Hauptdarstellerin Pascale Rocard dürfte dem einen oder anderen schon aus Filmen wie Nicolas Gessners "Estelle - Eine Frau kämpft um ihr Erbe" (1993), Jörg Grasers "Ich schenk dir die Sterne" (1991) oder Gianfranco Albanos "Felipe und die blauen Augen" (1990) bekannt sein. Die Zeitschrift "Zoom" urteilte seinerzeit: "Ein Film mit Tendenz zum kitschigen Heimat-Schollen-Schwank".