"Die Bevölkerung stand umringt von einer dichten Kette von Polizisten und erwartete ihr Schicksal. Zwischen zwei Reihen wurden die Leute vorgetrieben, zu Löchern, wo die Erschießungen mittels Genickschuß vollzogen wurde. Während dieser Treibung mußten sie sich ausziehen." Geständnis des SS-Rottenführers Hans Isenmann vor dem Militärgericht in Kiew, Januar 1946 - festgehalten von sowjetischen Kameras. Diese einmalige auf Film gebannte Aussage fand sich, wie andere Schuldbekenntnisse auch, unter Rohfilmrollen eines Moskauer Archivs.