Die Wissenschaftlerin Agnes wird von ihrer Schwester Karola gebeten, in einer fremden Wohnung Blumen zu gießen, da Karola selbst verreisen muss und die ihr übertragene Aufgabe nicht übernehmen kann. Agnes stellt schnell fest, dass die Wohnung fast schon fluchtartig verlassen wurde. Bald ist ihr klar, dass die Frau des hier lebenden Paares auf dem Weg zum Liebhaber tödlich verunglückte. Als Agnes sich auf dem Bett ausruht, taucht der Wohnungsinhaber auf und schläft mit ihr. Er spricht zunächst nicht, fragt sie nicht, was sie in seiner Wohnung macht und wer sie eigentlich ist. Zum Abschied bittet er sie nur, wiederzukommen. Und Agnes kommt wieder, vernachlässigt ihre Arbeit und ihre Ehe ...

Regisseurin Lola Randl wollte wohl eine Art Neuauflage vom "Der letzte Tango in Paris" kreieren, inszenierte aber nur einen äußerst müden Zock, bei dem der Zuschauer gleich der Protagonisten einzuschlafen droht, zumal hier nichts erklärt, geschweige denn dramaturgisch verdichtet wird. Öde!

Foto: Jörg Buchmann/Filmlichter