Elke und Arnold sind die Besitzer einer typischen DDR-Einheitsdatsche. Sie wollen nun das großzügige Angebot eines Maklers wahrnehmen, diese Gewinn bringend zu veräußern. Als man noch einmal eine letzte Nacht im einstigen Sommerhaus verbringt, dringen brutale Einbrecher in das Kleinbürgeridyll. Elke und Arnold werden um Geld und Auto erleichtert, überstehen die Erlebnisse aber als geläuterte Menschen ...

Carsten Fiebelers Regiedebüt - sein Abschlussfilm an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf - schildert zwar einfühlsam den Zusammenbruch ostdeutscher Provinzidylle und den Ausbruch aus der typischen Kleinbürgerenge, weist aber leider auch viele unnötige Längen auf, die die Vermutung nahe legen, dass dieses Werk eher fürs Fernsehen gedacht war.

Foto: Equinox (Central)