Die jungfräuliche Patricia, Tochter eines US-Senators, wird von dem charismatischen Menschenfänger Dorian zum Eintritt in die Sekte "Kinder des Lichts" verführt. Was sie nicht weiß: Im Liebescamp zwingt die Sektenführerin die Hippie-Community zum Dauersex für Geld ...

Mit seinem Song "Es fährt ein Zug nach Nirgendwo" stürmte er Anfang der Siebzigerjahre bis an die Spitze der Musik-Charts: Antonio Augusto Schinzel-Tenicolo, den viele Zuschauer allerdings nur unter seinem Künstlernamen Christian Anders kennen dürften. Was noch weniger Zuschauer wissen dürften: Auch als Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler machte Musiker von sich reden. Nach seiner ersten Regiearbeit, dem wenig erfolgreichen Karatefilm "Die Brut des Bösen" (Anders ist Karatekämpfer und trägt den schwarzen Gürtel), inszenierte er im Jahr darauf diesen trashigen Mix aus Sexfilm und Thriller mit viel blanker Haut, den er mit einigen eher flachen Kampfszenen aufpeppte. Anders, der hier selbst den Sektenguru Dorian mimt, wird von Laura Gemser ("Black Emmanuelle", "Zwei außer Rand und Band"), erfahrene Erotik-Darstellerin der Siebziger- und Achtzigerjahre, als Sektenführerin die "Göttliche" unterstützt. Und dazu gibt's natürlich die Musik von, na wem wohl, klar, von Christian Anders.

Foto: ARD/Degeto