Réda hat zwar die französische Staatsbürgerschaft, aber dennoch verlangt sein marokkanischer Vater, dass er ihn kurz vor dem Abitur auf die traditionelle Pilgerreise nach Mekka begleiten soll. Da ein Flug auf keinen Fall in Frage kommt, soll Réda den Vater mit dem Auto gen Osten fahren. Während der langen Fahrt kommen sich die beiden dann tatsächlich näher...

Eine typische Vater-Sohn-Geschichte als Road-Movie verpackt und als Spiegel des typischen Konflikts zwischen Tradition und Moderne. Dank genauer Beobachtungen ist dies ein gelungener Beitrag zur Annäherung der Generationen und Kulturen bzw. Religionen. Das einfühlsam erzählte und schön fotografierte Road-Movie von Ismaël Ferroukhi gewann 2004 in Venedig den Preis für den besten Debütfilm.

Foto: Arsenal